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Viel Platz für Tische und Stühle

Lauenau / Casala Viel Platz für Tische und Stühle

Das in den Niederlanden ansässige Objektmöbelunternehmen Casala hat seine deutsche Zentrale deutlich erweitert. Im Beisein von Geschäftsfreunden, Nachbarn, Lieferanten und Mitarbeitern wurden neue Ausstellungsräume eröffnet. Die bisherige Gesamtfläche von 300 Quadratmetern ist mit jetzt tausend Quadratmetern in nur sieben Monaten mehr als verdreifacht worden.

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Viel Platz für Stühle und Seminare: die neuen Ausstellungsräume von Casala.

Quelle: Foto: nah

Lauenau (nah). Das mit seinen gegenläufigen Pultdächern schon äußerlich markante Gebäude im Lauenauer Logistikpark überraschte die Gäste jetzt auch durch sein Innenleben. Stuhlreihen, Tischgruppen sowie Sitzmöbel auf kleinen Podesten an den Seitenwänden verdeutlichen künftig das komplette Sortiment der unter dem Traditionsnamen florierenden Firma. Der Anbau kommt in erster Linie der Präsentation und für Seminare zugute.

Warum Geschäftsführer Daniel van der Winkel von seinen Investitionen überzeugt ist, begründete er in seinem Grußwort: Im Durchschnitt kaufe jeder der 85 Millionen Deutschen pro Jahr eine neue Sitzgelegenheit. „In diesem Meer angeln wir jeden Tag“, schilderte er sein Bild der Wirtschaftslage: „Angeln ist einfach, wer aber Fische fangen will, muss wissen, wie sie schwimmen.“ Folgerichtig biete Casala nun für Handelsvertreter, Möbelhäuser und Kaufinteressenten die Möglichkeit, sich konkret über Modelle zu informieren. Die Auswahl sei mit derzeit 15 Stuhl- und sechs Tischprogrammen groß. Neben dem mitteleuropäischen Markt, der sich über die Niederlande, Deutschland, Frankreich und Großbritannien erstreckt, würden Casala-Möbel in 25 Länder der Erde exportiert.

Architekt Siegert Beck sieht den Anbau an das bestehende Gebäude, das sich über zwei Etagen erstreckt und durch eine große Terrasse ergänzt wird, auch selbst als perfekt an: „Das Ergebnis kann sich wohl sehen lassen.“ In den Ausstellungsbereich integriert ist ein „Kompetenzzentrum mit Seminarraum“. Bis zu 150 Personen finden dabei Platz. Sogar ein kleines Museum ist angegliedert mit Modellen aus allen Lauenauer Casala-Epochen und unter anderem einem Katalog von 1926.

„Das sieht richtig gut aus“, lobte Lauenaus Bürgermeister Heinz Laufmöller die bauliche Erweiterung und bezeichnete die Investition als „Optimismus pur“ für das Unternehmen. Seine Nachricht, dass die Gemeinde soeben den Endausbau der Magirusstraße beschlossen habe, löste spontanen Beifall aus.

Diesen Wunsch hatte van der Winkel bereits in seiner Begrüßung vermerkt. Casala würde in diesem Jahr 95 Jahre alt, der Neustart in Lauenau liege jetzt zehn Jahre zurück: „Das wäre dann doch das richtige Geburtstagsgeschenk.“

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