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Volldampf im Sägewerk

Modelleisenbahnen Volldampf im Sägewerk

Zum zweiten Mal nach 2012 wird das Lauenauer Sägewerk zum Mekka von Eisenbahnfans und Liebhabern von Modellanlagen. Am Sonnabend und Sonntag, 21. und 22. Oktober, sind Züge aller Mini-Spurweiten zu sehen. Drei davon stoßen sogar echten Dampf aus. Hinzu kommen Dampfmaschinen und Dampftraktoren.

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Hans-Werner Miek und Lars (rechts) wollen den Nachbau des Lauenauer Bahnhofsgeländes noch perfektionieren.

Quelle: nah

Lauenau. Für den Vorplatz können sich noch Teilnehmer mit ferngesteuerten Autos anmelden. Eigentlich sollte die Großveranstaltung der „Eisenbahnfreunde Sünteltalbahn“ schon 2015 stattfinden, weil damals der Start der echten Strecke zwischen Bad Nenndorf und Bad Münder genau 111 Jahre zurücklag und die dem örtlichen Heimat- und Museumsverein angegliederten Gruppe auf ein zehnjähriges Bestehen zurückblicken konnte. Doch damals kam der Glücksfall eigener Räume im Gebäude direkt neben der Sparkasse da-zwischen, denen sie sich mit ganzer Kraft widmeten.

Seit dem Frühjahr öffnen sie dort auch stets am ersten Sonntag im Monat von 14 bis 16 Uhr für Besucher ihre Türen. Kleine Gäste können dann an einer H0-Anlage sich als Lokführer betätigen. Große Leute bestaunen den Nachbau des Lauenauer Bahnhofs einschließlich der angrenzenden Bereiche im Miniaturformat.

Bahnhofsmodelle aus der Region

Zumindest diese Anlage wird auch im Herbst im Sägewerk aufgebaut. Hinzu kommen aber Attraktionen wie der Nachbau der Bahnhofsbereiche Bad Münder, Weetzen und Steinbergen im H0-Format, das Funktionsmodell des Klosterstollens Barsinghausen, die Modellbahn der Stadtschule Rodenberg und eine N-Funktionsbahn der N-Bahnfreunde Wunstorf. Im besonderen Interesse aber dürften der Nachbau der österreichischen Mariazeller-Schmalspurbahn, eine „Pioneer Valley Railroad“ sowie eine Modellbahn der Spurweite Z hervorrufen. Letztere ist noch einmal um knapp die Hälfte kleiner als das N-System.

Wie Sprecher Hans-Werner Miek mitteilte, beträgt die Gesamtlänge aller Anlagen derzeit bereits 164 Meter. Doch diese Zahl könnte sich noch ändern, weil für weitere kleine Anlagen im Sägewerk noch Platz ist.

Für Speisen und Getränke wird an beiden Tagen gesorgt. Auch der Eintritt ist frei. Die Schau beginnt am Sonnabend, 21. Oktober, um 14 Uhr und ist bis 20 Uhr geöffnet, damit ab 19 Uhr auch die Illumination der Anlagen zur Geltung kommen kann. Am Sonntag, 22. Oktober, sind Besucher von 11 bis 17 Uhr willkommen. nah

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