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Vom Fensterputzen zur Königskette

Lauenau Vom Fensterputzen zur Königskette

Nicht mehr ganz so zielsicher wie in den vergangenen Jahren haben sich die Mitglieder der Schützengilde Lauenau gezeigt.

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„Dreigestirn“ bei der Schützengilde: Karin Brinkmann (von links), Thomas Dreßler und Nadine Hungerland.

Quelle: nah

Lauenau. Zwar entsprach die Teilnahme mit 232 geschossenen Sätzen exakt der des Vorjahres. Aber mit 129 Zehnen blieb die Quote etwas hinter den damaligen Volltreffern zurück.

 Wer sich die repräsentative hölzerne Scheibe an sein Haus hängen wollte, musste schon Leistung zeigen. Thomas Dreßler, der vor mehr als zehn Jahren als Bürgerkönig bald darauf zu den Schützen stieß, zeigte es der Konkurrenz: Mit einem 63er-Teiler ließ er Volker Küper und Jochen Regenberg hinter sich.

 Bei den Damen bemühte der stellvertretende Vorsitzende Klaus Kühl wiederum ein geflügeltes Wort der Gilde: „Ich habe genau hingeguckt, wer besonders eifrig die Fenster putzte.“ Und das war Nachbarin Karin Brinkmann, die mit einem 48er-Teiler das beste Resultat des Turniers erzielte, die Kette überreicht bekam und am anderen Morgen die Schützendamen zum Umtrunk einlud – eben ins Wohnzimmer mit den bestens geputzten Scheiben. Gern hätten wohl auch Bettina Rohde und Elke Leiser an Brinkmanns Stelle gestanden, so aber mussten sie sich mit den weiteren Rängen begnügen.

 Unter den Junioren stieß Nadine Hungerland einen Freudenschrei aus, weil sie die Bestenreihe vor Alissa und Kevin Kluczny anführte. Nur auf die Kette musste sie vorerst verzichten, weil sie vom Vorjahressieger nicht rechtzeitig abgegeben worden war. „Sei froh“, tröstete Kühl, „die ist auch ganz schön schwer.“ Vorsitzender Karsten Moch bedauerte auf Anfrage, dass es weiterhin keine Schüler und Jugendlichen gebe, die am Wettbewerb teilnehmen könnten: „Da herrscht leider Ebbe.“ Beim Königsball selbst gab es dagegen auffallend viele junge Gesichter. Manche hatten sogar Gäste mitgebracht, sodass der Saal des „Felsenkellers“ bestens gefüllt war: „Und das“, freute sich Kühl, „mitten in den Herbstferien.“ nah

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