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Von Windstille keine Spur

Feggendorfer Bürgerinitiative bleibt aktiv Von Windstille keine Spur

Von „Windstille“ keine Spur: Nach außen hin schien es um die Initiative der Feggendorfer, die sich um die Einrichtung einer Windradkonzentrationsfläche direkt an ihrem Ortsteil sorgen, etwas ruhiger geworden zu sein. Das für Herbst angedachte Treffen zwischen Vertretern der Initiative sowie Verwaltungs- und Ratsvertretern hatte jedenfalls nicht stattgefunden.

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Das Thema Windkraft wird in Feggendorf weiterhin kontrovers diskutiert.

Quelle: pr.

Feggendorf (kle). Mit fehlendem Interesse der Feggendorfer hatte das allerdings nichts zu tun. Erst kürzlich haben sich Mitbürger unter anderem an der Petition der Gruppe „Windkraftnetzwerk Niedersachsen“ beteiligt, die einen größeren gesetzlich vorgegebenen Mindestabstand von Windrädern zur Wohnbebauung fordert.

Hintergrund für das abgesagte – oder besser gesagt: nie anberaumte – Treffen war die Verzögerung der Entscheidung in Sachen Abstandsregelung und ähnlicher Punkte seitens der Landesregierung. Der Landtag wird sich mit diesen Themen abschließend im Juni 2015 befassen. Zudem wurden die auch von Bürgern gewünschten Vogelzählungen in den potenziellen Konzentrationsflächen für Rodenberg bis 2015 ausgeweitet.
„Aus unserer Sicht hatte es keinen Sinn, sich über Dinge die Köpfe heißzureden, die noch gar nicht spruchreif sind“, sagte Hans-Dieter Brand, SPD-Fraktionssprecher im Samtgemeinderat, auf Anfrage unserer Zeitung. Die SPD hatte bei einem öffentlichen Treffen der Initiative im Sommer einem überparteilichen Gesprächsabend im Herbst zugestimmt.

Dass dieses Treffen nie zustande kam, ist für die Initiative doch „ziemlich unbefriedigend“, wie Nicole Wehner, Sprecherin der Bürgerinitiative, auf Anfrage erklärte. Nicht so sehr wegen der Gründe, sondern vor allem wegen der Art, wie alles kommuniziert wurde.

Zwar gab es eine mündliche Information, dass das Verfahren zurzeit stocke unter anderem wegen der Vogelzählung, viel mehr war aber nicht in Erfahrung zu bringen. Weder Vertreter der SPD noch der CDU hätten sich von sich aus gemeldet, beklagt Wehner. Denn auch ohne Entscheidung „von oben“ hätte sie sich ein Treffen vor Ort durchaus gewünscht. Schon damit das Thema präsent bleibt und die Feggendorfer die Position der Ratsleute kennenlernen. „Ich dachte, es würde wenigstens eine offizielle Stellungnahme geben.“

Der Landtag wird im Juni unter anderem darüber entscheiden, ob der gesetzliche Mindestabstand – unabhängig von der Höhe einer Windenergieanlage – auf 400 Meter zu Wohnhäusern verkürzt wird. „Das geht für uns überhaupt nicht“, betont Wehner. In der Petition wird – entsprechend der Regelung in Bayern – ein Mindestabstand von der zehnfachen Masthöhe eines Windrads zur Wohnbebauung gefordert. An dieser Petition haben sich auch einige Feggendorfer beteiligt.

Deren Initiative möchte sich weiterhin nicht verstanden wissen als eine Gruppe, die nur ihren eigenen Vorteil im Sinn hat. „Unser Ziel ist ein gemeinsamer Konsens, eine Lösung für ganz Rodenberg, nicht nur für Feggendorf“, so Wehner.

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