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Wasserwand am Fetenrand

Tausende feiern in Lauenau Wasserwand am Fetenrand

Vermutlich einen neuen Besucherrekord hat die Lauenauer Fleckenfete erlebt. Das große Fest in der Ortsmitte zog bei idealen Witterungsbedingungen die Massen an. Die Riesenparty unter freiem Himmel erlebte keine Zwischenfälle, dafür umso mehr Stimmung.

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Bereits am Nachmittag herrscht bei Blasmusik vor dem voll besetzten „Rundteil“ eine Riesenstimmung.

Quelle: nah

LAUENAU.. Bürgermeister Wilfried Mundt sollte recht behalten: „Das ist doch ein einzigartiges Fest für die ganze Region“, konstatierte er bereits am frühen Abend und lobte den Vorsitzenden der „Lauenauer Runde“, Klaus Kühl: „Der managt, packt an und lädt sogar noch allen Ärger auf sich.“ Letzteres blieb dem Organisator erspart. Mehr noch: „Es war alles gut“, freute er sich noch am gestrigen Sonntag. Vielleicht hatte des Bürgermeisters Mahnung etwas genutzt: „Ich bitte um Verständnis und Toleranz, wenn es einmal im Jahr ein bisschen lauter wird“, so Mundt zum Fetenstart.
Einen guten Griff hatte Kühl mit einigen Neuerungen getan. Diesmal besorgten die Nettelreder Musikanten den Auftakt am „Rundteil“, gefolgt von dem schon im Vorjahr bejubelten „Orchester-Sound Petershagen“. Zum Volltreffer wurde die Disco-Musik am Abend: Eine Polonaise nach der anderen bewegte sich rund um die Friedenseiche. Wer’s lauter und fetziger wollte, musste nur ein paar Schritte weiter gehen: Die Party-Band „Impuls“ beherrschte Bühne und Marktstraße. Und auch an der Coppenbrügger Landstraße wurde gemuckt.
Ein kleines Glanzlicht im Geschehen setzte die örtliche Feuerwehr auf, als sie in eigener Sache um neue Aktive warb. Ihr neues Löschfahrzeug samt seiner technischen Einrichtung wurde im Nu zum Besuchermagnet, besonders als eine Wasserwand am Rand der Fete durch die auf dem Dach installierte Werferfunktion ausgelöst sowie mehrfach ein selbst durch geschlossene Türen einsetzbares Nebellöschsystem demonstriert wurde. Zuvor hatten Feuerwehrleute in Atemschutzausrüstung mitten im Partygeschehen auf die Vorhaben aufmerksam gemacht.
Übrigens hatte Kühl in diesem Jahr nicht einmal über Personalmangel an Ständen zu klagen. Das aber war der bevorstehenden Kommunalwahl geschuldet: Etliche Politik-Bewerber ließen es sich nicht nehmen, hinter Tresen zu agieren und so auf sich aufmerksam zu machen. nah

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