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Wünsche im Wahlprogramm

Lauenau / CDU Wünsche im Wahlprogramm

Die Lauenauer CDU will Bürgerwünsche zu ihren Wahlkampfthemen machen. Das hat Vorsitzender Burkhard Liewald angekündigt. Die Anregungen der Bürger hat der Ortsverband aus der Umfrage, die der CDU-Amtsverband im vergangenen Jahr in allen Orten der Samtgemeinde gemacht hatte.

Lauenau (bab). Besonders die Anregungen der Bürger zur Verkehrssicherheit liegen Liewald und dem Fraktionsvorsitzenden im Lauenauer Rat, Karl-Heinz Strecker, am Herzen. Die CDU selbst hat die Punkte der Bürger noch um einige erweitert. Wo Gartenstraße und Fasanenweg in die Carl-Sasse-Straße münden, würden die Politiker auf der gegenüberliegenden Seite gerne Spiegel anbringen lassen. Denn die Eckhäuser versperrten den Autofahrern die Sicht.

Auch ein zusätzlicher Zebrastreifen über die Carl-Sasse-Straße hält die CDU für sinnvoll. Denn der Bürgersteig ist nur an der Südseite durchgängig. Wer die Blumenhäger Straße auf der Nordseite hinunterkommt, muss am Anschluss zur Carl-Sasse-Straße die Seite wechseln, wenn er sich auf den Gehsteigen bewegen will.

Obwohl sich die Rechts-vor-links-Regelung Im Scheunenfeld bewährt habe, müsse laut Strecker und Liewald die Situation an der Einmündung Leipziger Straße deutlicher werden. Da diese eine Spielstraße sei, gelte für sie nicht rechts vor links, sondern dort müsse der Autofahrer immer warten. Die Christdemokraten schlagen vor, dort weiße Balken auf die Straße zu bringen, wie sie beispielsweise in Feggendorf existieren.

Ein Fußweg von der Käthe-Kollwitz-Straße zum Feggendorfer Friedhof ist ebenfalls angeregt worden. Es müsse überlegt werden, wie und wo ein solcher Weg entlang führen könnte, sagt Strecker. Dass die Menschen Feggendorf überhaupt finden, sei auch ein Anliegen der Bürger. Bereits öfter wurde gefordert, entsprechende Schilder an den Ortseingängen und Kreuzungen zu installieren.

Außer dem Thema Verkehr widmet sich die CDU auch weiterhin der Namensgebung für den Gewerbepark. Mehr als 1000 Unterschriften habe die Partei in der Bevölkerung gesammelt, die den Namen „Casala-Park“ unterstützten. „Das redet man immer von Teilnahme der Bevölkerung und macht es nicht“, beklagt Strecker. „Das wird einfach ausgesessen.“

Zufrieden ist die CDU allerdings mit der Entwicklung im Jugendbereich. Seit es die Skateranlage gebe, gehe es am Busbahnhof gesitteter zu. „Mir ist in letzter Zeit nichts aufgefallen“, sagt Liewald. „Die Lage hat sich entspannt“, findet auch Strecker.
Die CDU hält die Zeit für gekommen, den Parkplatz gegenüber dem Busbahnhof zu befestigen. Außerdem soll über die Möglichkeiten zur Ausrichtung eines Wochenmarktes noch einmal nachgedacht werden.

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