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Wünsche von Nähkurs bis Poetry-Slam

Zukunft des Düvelhauses Wünsche von Nähkurs bis Poetry-Slam

Was wünschen sich die Lauenauer vom Düvelhuus? Um das herauszufinden, hat das Jugend- und Kulturforum eine Umfrage unter den Haushalten im Flecken gestartet (wir berichteten). Rund 30 Bürger haben die Fragen per Rückmeldezettel beantwortet – mit „gehaltvollen Inhalten“, freut sich Initiator Norbert Brune, stellvertretender Vorsitzender des Kulturforums.

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Lauenau. Per Flugblatt wurden die Bürger über den Stand der Dinge im Düvelhaus unterrichtet. So könnte das Haus bei entsprechendem Angebot und Nachfrage, wie von den Grünen im Rat beantragt, zu einem „Treffpunkt für alle“, sprich: zu einem Mehrgenerationenhaus, aufgewertet und ausgebaut werden.

„Nahezu alle Teilnehmer der Befragung haben den Satz ,Ich unterstütze die Forderung nach einem Haus für alle Generationen generell‘ mit einem Kreuz versehen“, berichtet Bruhne nach der Auswertung der Einsendungen. Nur eine Person hatte – allerdings anonym – sich gegen das Projekt ausgesprochen, unter anderem, da es schon genügend Angebote für Jugendliche im Ort gäbe.
Die Vorschläge der Teilnehmer waren breit gefächert: Tanzen, Integration für Ausländer, Kabarett, Konzerte, Generationsfrühstück, Seniorensingen, Kino, Spiele und Lesungen waren nur einige der Nennungen. Der Wunsch nach einem Forum für Poetry–Slam kam sogar mehrfach vor.

Doch nicht nur Wünsche, auch konkrete Angebote, selbst aktiv zu werden, fanden sich unter den Zuschriften. Beispielsweise würde einer der Betreffenden gerne einen Kreativitätskreis mit Malen und Töpfern starten, andere möchten sich mit einem Nähkurs, Bewerbungstraining, Englisch für Anfänger, einer Märchenstunde, einem Reparatur–Café und anderem einbringen. Auch das Honoris-Projekt, an dem Bruhne selbst beteiligt ist, könnte ausgeweitet werden, „nachdem sich aus dem Duo inzwischen eine fünfköpfige Band entwickelt hat“. Alle Bands des Hauses wollen sporadisch „offene Proben“ anbieten, eine weitere Band hat zudem Interesse am Düvelhaus als Proberaum angemeldet. Der explizite Wunsch nach einem regelmäßigen Jugendtreff fand sich in den Zuschriften allerdings nicht.

Als nächsten Schritt möchte sich das Kulturforum nun mit allen Umfrageteilnehmern der Befragung zu einem Meinungsaustausch treffen und einen Aktivkreis gründen, der die weitere Organisation übernimmt. Nach der Unterrichtung der Vereine und politischen Parteien über den Stand der Dinge soll das Thema erneut in den Jugendausschuss – nach Wunsch von Bruhne noch vor den Herbstferien.

Denn auch die Finanzierung muss für das Projekt sichergestellt sein. „Ohne größeren Raum kann fast keine Idee umgesetzt werden“, sagt Bruhne. Der Ausbau des ehemaligen Wohnzimmers in der ersten Etage mit Bau einer Fluchttreppe über die Terrasse hat für den Verein deshalb Priorität.  kle

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