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Zahlreiche Hobbyschwimmer bei Fleckenmeisterschaften

Lauenau / DLRG Zahlreiche Hobbyschwimmer bei Fleckenmeisterschaften

Wilhelm Lukau will es noch einmal wissen. Der 85-Jährige hat sich genau so wie etliche jüngere Kandidaten auf die 200-Meter-Distanz begeben. Vier Mal zieht er mit kräftigen Arm- und Beinbewegungen durch das Lauenauer Schwimmbecken. Nun ist er wieder Fleckenmeister geworden – im Familienteam mit seinen Kindern Heike und Jürgen.

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Breitensport besonderer Art: Zahlreiche Teilnehmer wollen Fleckenmeister im Schwimmen werden. © nah

Lauenau (nah). Ähnlich wie zur Premiere im Vorjahr haben sich rund 80 Wasserfreunde auf Einladung der DLRG-Ortsgruppe im Lauenauer Mineralbad eingefunden. Viele Jahre waren Fleckenmeisterschaften in unterschiedlichen Disziplinen ausgetragen worden, bis in den neunziger Jahren mangels Interesse keine Turniere mehr organisiert wurden. Doch das neu erwachte Interesse beflügelte die Rettungsschwimmer zur erneuten Ausschreibung.

Zusätzlich zur Einzelwertung in unterschiedlichen Altersklassen wollte die DLRG vor allem das sportliche Gemeinschaftsgefühl fördern. Deshalb gab es auch eine Familien- sowie eine Teamwertung. Letztgenannte war vor allem für hiesige Betriebe gedacht. Doch vorwiegend Vereinsabordnungen fanden sich zum nassen Kräftemessen bereit.

So können sich eine Jungengruppe des örtlichen Leichtathletikclubs ebenso Fleckenmeister nennen wie die schon im Vorjahr erfolgreichen „Korsika Ladies“ sowie die Abordnung der örtlichen Herrenfußballer. Sogar Reiter wollten Meister werden. Doch landeten die „Schwimmenden Pferdefreunde“ im großen Feld der Konkurrenten nur auf dem fünften Rang. In der Familienwertung summierte sich das Lebensalter der jeweils drei Teilnehmer zu einer Altersklasse.

Das konnten drei Geschwister, Eltern und Kinder oder auch Großvater und Enkel sein. Die Siegerliste führen die Familien Brunsfeld (AK 30), Liewald (50), Jennerjahn (60), Feuerbach/Dreßler (90), Köper/Schwarz (120) und eben Lukau (180) an. In der Einzelwertung wurden 14 Titel an neue Fleckenmeister vergeben.

Beim gleichzeitig veranstalteten Arschbomben-Contest wollten 20 Bewerber eine möglichst originelle Figur auf dem luftigen Weg vom Sprungbrett ins Wasser machen. Dabei verteidigten die schon im Vorjahr entdeckten Favoriten ihre Spitzenstellungen: Daniel Kriewald (Pohle) siegte vom Ein-Meter-Brett vor Florenz Hupe (Pohle). Timo Klußmann (Bad Nenndorf) gewann vom Drei-Meter-Brett vor Andree Glensk (Rodenberg). Die eigens eingesetzte Jury hatte übrigens keine leichte Wahl: Selbst gestandene Erwachsene machten mit aufs Wasser klatschendem Hinterteil durchaus eine passable Figur.

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