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Anforderungen an Infrastruktur steigen

Samtgemeinde Rodenberg Anforderungen an Infrastruktur steigen

Brandschutz und Flüchtlinge, Zuwachs und Kinderbetreuung, Sanierungen und Stadtentwicklung: Der Samtgemeinde und der Stadt Rodenberg steht ein spannendes Jahr 2016 bevor. Aufgrund der Baugebiete in Rodenberg und Lauenau rückt vor allem das Thema Betreuungsplätze verstärkt in den Fokus.

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Nach dem Aufbau der bunten Kletterpyramide soll der Spielplatz Hinter der Burg noch weiter „aufpoliert“ werden.

Quelle: kle

Samtgemeinde Rodenberg. Für die Samtgemeinde wird vor allem das Thema Feuerwehren in der nächsten Zeit verstärkt in den Fokus rücken, so Hudalla. Derzeit wird auch dort ein Feuerwehrbedarfsplan erstellt. Vielerorts wächst in diesem Zusammenhang die Angst, dass das Ergebnis zu erzwungenen Auflösungen oder Zusammenlegungen von Ortswehren führen könnte. Allerdings sind die Kommunen nicht an die Vorgaben der Konzepte gebunden, erinnerte Hudalla. Er sehe es zudem als „Pflichtaufgabe, zukunftsfähige und bezahlbare Organisationsformen zustande zu bringen“ und möglichst lange alle Wehren zu erhalten. Deren Bedeutung für das soziale Gefüge eines Ortes gehe immerhin weit über den Brandschutz hinaus.

Auch die Zuwanderung berge große Herausforderungen. Bei den aktuellen Zahlen sei die dezentrale Unterbringung der Flüchtlinge weiterhin gut möglich. Darüber hinaus lasse sich aber wenig auf lange Sicht planen: Wie lange bleiben die Ankommenden, welche Sprache sprechen sie, wie viele Kinder sind darunter, die einen Platz in der Schule oder im Kindergarten brauchen? All diese Fragen würden leider immer erst sehr kurzfristig beantwortet. Was die Kräfte in den Verwaltungen vor Ort und die Ehrenamtlichen danach organisatorisch leisteten, sei unglaublich.

Eine Zuwanderung der anderen Art steht der Samtgemeinde in Zusammenhang mit den zwei großen Baugebieten Steinriesen IV (Rodenberg) und Hoppenberg II (Lauenau) bevor, deren Erschließung dieses Jahr ansteht. „Das sind knapp 130 Bauplätze, also voraussichtlich um die 400 neue Bürger“ – die Hälfte von ganz Messenkamp. Das bedeute natürlich besondere Anforderungen an die Infrastruktur. Gerade das Thema Betreuungsplätze werde im Hinblick darauf noch stärker in den Fokus rücken.

Für die Stadt Rodenberg steht dieses Jahr die Stadtentwicklung ganz vorne. „Wir wollen zum Beispiel weiter an den Spielmöglichkeiten arbeiten“, kündigt Hudalla an. Gerade der Spielplatz Hinter der Burg soll noch weitere Aufwertungen erhalten. Das Renaturierungsprojekt an der Aue wird die Politik in Rodenberg ebenfalls beschäftigen, dazu stehen einige Straßensanierungen auf dem Plan. Während im Rodenberger Gewerbegebiet derzeit fleißig gebaut wird, seien die „Baustellen“ in der Innenstadt mit dem Einzug von Rossmann erst einmal abgearbeitet – wären da nicht die Pläne der Volksbank, am Amtsplatz vielleicht ein neues Gebäude zu errichten. Weiterhin gebe es dafür keine konkreten Zusagen, allerdings bestehe momentan auch kein Zeitdruck bei den Beteiligten. „Ich bin aber zuversichtlich, dass wir auch im Innenstadtbereich wieder Baukräne sehen werden.“kle

Nach dem Aufbau der bunten Kletterpyramide soll der Spielplatz Hinter der Burg noch weiter „aufpoliert“ werden. kle

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