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Bewegung bei den Brandbekämpfern

Feuerwehr Messenkamp Bewegung bei den Brandbekämpfern

Ein ungewöhnliches Ereignis hat in Messenkamp recht ungewöhnliche Zutaten erfahren. Ganz groß aufziehen wollte die Feuerwehr ihr 85-jähriges Bestehen und dekorierte dafür in einem mehrtägigen Einsatz eine offene Maschinenhalle.

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Viel Bewegung beim Fest - auch durch junge Mitglieder einer Bückeburger Tanzschule.

Quelle: nah

MESSENKAMP. Dort wurde am Abend eifrig gegen herbstliche Kühle getanzt. Ganz viel Akrobatik steuerten gleich zwei Gruppen bei. So herrschte viel Bewegung bei den Brandbekämpfern.

Vor der Kulisse von Einsatzfahrzeugen und Spielstationen für die Kinder traten bereits am Nachmittag junge Akrobaten des MTV Messenkamp auf. Beim anschließenden Kommers zeigten gut 20 Kinder und Jugendliche einer Tanzschule aus Bückeburg ihre Gelenkigkeit bei Hip-Hop und Breakdance. Ortsbrandmeister Michael König staunte über so viel Körpereinsatz.

Dafür führte er souverän durch das Programm, das von Schriftführerin Ilka Wickord mit einem Rückblick auf die vergangenen fünf Jahre begonnen wurde. Ein Schwerpunkt habe in der Werbung um Kinder- und Jugendliche gelegen. Vor einigen Wochen sei ein weiterer Versuch gestartet worden. Zudem gebe es eine enge Zusammenarbeit mit Altenhagen II und Lauenau: „Wir wollen doch unseren personellen Unterbau stärken.“ Zwei junge Messenkämper werden derzeit im Verbund betreut. Wickord erinnerte auch an den 2012 beschafften Kleinbus, der zwar aufwendig hergerichtet, aber schon vier Jahre später wegen seines schlechten Zustands wieder veräußert werden musste.

Der CDU-Bundestagsabgeordnete Maik Beermann lobte die Wehr für ihre Bereicherung des örtlichen Lebens und das Engagement des noch jungen Ortsbrandmeisters. Das SPD-Landtagsmitglied Karsten Becker zog einen Vergleich der Ausbildung von Polizei und Brandbekämpfern: Ordnungshüter erhalten ihre Ausbildung an Fachhochschulen. Von Feuerwehrleuten würde dagegen erwartet, dass sie sich freiwillig und in der Freizeit Kenntnisse aneignen.

Ähnlich äußerte sich Samtgemeindebürgermeister Georg Hudalla: „Ein Feuer ist nicht das Problem; Wehren haben heute noch andere große Herausforderungen“, kommentierte er den erneuten nächtlichen Gefahrguteinsatz in einer Lauenauer Spedition.

Bürgermeister Frank Witte verwies auf das konsequente Miteinander der Wehren von Messenkamp und Altenhagen II und das große Vorhaben eines gemeinsamen Gerätehauses: „Zum 90-jährigen Bestehen möchte ich schon hören, dass das Haus 2019 eingeweiht worden ist.“

nah

 

 

FOTO: NAH

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