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Brückenarbeiten laufen nach Plan

Messenkamp Brückenarbeiten laufen nach Plan

Weder der Regen noch der Temperatursturz haben die Arbeiten an der Brücke bei Messenkamp über die Kreisstraße 60 negativ beeinflusst, wie Markus Brockmann, Leiter der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Hameln, auf SN-Anfrage erklärt.

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Die Arbeiten an der Brücken in Messenkamp gehen planmäßig voran.

Quelle: js

Messenkamp. Das Ziel, Ende November mit allen Arbeiten fertig zu sein und die Straßen freigeben zu können, ist nach wie vor fest angepeilt.

Noch im Sommer hatten die Arbeiter die Fundamente und Stützen fertiggestellt und mit der Verbindung der beiden Brückenköpfe begonnen. Inzwischen ist die Fahrbahntafel, also Hauptteil der Brücke, der später von Autos befahren wird, nicht nur fertiggestellt, sondern auch abgedichtet. Die Abdichtung ist nötig, damit beispielsweise im Winter eingesetztes Streusalz nicht durch den Belag sickert und das Stahlkonstrukt zum Rosten bringt.

Momentan werden die sogenannten Kappen, also die leicht höher gelegenen Randbereiche neben der Fahrbahn, die das Regenwasser abführen für gewöhnlich als Gehwege genutzt werden, hergestellt. Die Bereiche dienen außerdem als eine Schutzmaßnahme, falls ein Auto leicht von der Fahrbahn abkommt. Das Gießen der Betonkappen erfolgt wie beim Rest der Brücke in einem Stück, der Aufbau dauert etwa drei Wochen, schätzt Brockmann. Das feuchte und kalte Wetter habe sich nicht negativ ausgewirkt. Zwar gebe es natürlich Materialien beim Bau, die auf niedrige Temperaturen und Regen empfindlich reagieren. Für solche Fälle gebe es aber ein extra Schutzzelt speziell für solche Materialien, damit der Bau nicht unterbrochen werden muss.

Später wird noch der Asphalt aufgetragen, die Lücke zwischen Brücke und Straße verfüllt und die Markierungen aufgemalt. Ebenfalls noch ausstehend sind die Schutzplanken, die zusammen mit dem Geländer, das zusätzlich noch mit Stahlseilen verstärkt ist, bei Unfällen verhindern sollen, dass Autos von der Brücke stürzen.

Die Arbeiten hatten Anfang Mai begonnen. Die marode Brücke über die K60 musste erneuert werden, da sie nicht mehr verkehrssicher war. Sorgten die Vollsperrung der B442 und die Umleitung vor allem in der Anfangsphase der Baustelle für großen Unmut unter den Anwohnern, hat sich die Lage in der Zwischenzeit einigermaßen beruhigt. Im August hatten die Messenkämper Vereine sogar, zur Feier der „Halbzeit“, eine Brückenparty mit allen interessierten Bürgern gefeiert. kle

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