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Bundesverkehrsministerium: Post aus Rodenberg

Ausbau der B65 Bundesverkehrsministerium: Post aus Rodenberg

Mit Blick auf den 2+1-Ausbau der B 65 in Höhe Bad Nenndorf hat sich WGSR-Ratsherr Udo Meyer an das Verkehrministerium gewendet. 40 Millionen sollen dort investiert werden, um die Fahrtzeit auf der Strecke minimal zu verkürzen. Geld, dass laut Meyer an der unweit entfernten B 442 besser aufgehoben wäre.

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Das beim Ausbau der B 65 eingesparte Geld könnte laut Meyer in mehr Verkehrssicherheit und Lärmschutz an der B 442 fließen.

Quelle: Symbolbild, dpa

Messenkamp/Rodenberg. Der Rodenberger Ratsherr hat sich mit einem Schreiben an das Bundesverkehrsministerium gewandt, um gegen den B 65-Ausbau bei Rodenberg und Bad Nenndorf zu protestieren. Die Politiker des Samtgemeinderats hatten sich eigentlich darauf verständigt, eine gemeinsame Stellungnahme zu versenden. Meyer schlägt nun vor, den 2+1-Ausbau auf den Bereich zwischen Drei Steine und A 2 zu beschränken.

Gerichtet ist das Schreiben an den noch amtierenden Bundesverkehrsminister, Alexander Dobrindt, und an dessen niedersächsisches Pendant, Bernd Althusmann. „Als Bürger der Gemeinde Messenkamp dürfte mich das Bauvorhaben 2+1 der B 65 in Höhe Bad Nenndorf eigentlich nicht sonderlich berühren – aber als Ratsherr in der Samtgemeinde Rodenberg befasst man sich auch mit diesem Thema“, begründet der WGSR-Politiker sein Vorgehen.

Bei der Informationsveranstaltung am 16. November in Rodenberg (wir berichteten) sei ihm zudem die Bedeutsamkeit auch für die Gemeinde Messenkamp deutlich geworden. Die Verantwortlichen der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Hameln hätten dort auf Nachfrage eingeräumt, dass mit dem 2+1-Ausbau zwischen Beckedorf und Bad Nenndorf nur eine geringe Fahrzeitverkürzung zu erzielen sei. Die Rede sei von einigen Sekunden bis zu maximal einer Minute gewesen. Wichtiger sei, die Verkehrssicherheit zu erhöhen.

Auf weitere Nachfragen erklärten die Planer, dass es in dem genannten Abschnitt keine Unfallschwerpunkte beziehungsweise -häufungen gibt. Ferner wurde bestätigt, dass auf der B 442 zwischen Eimbeckhausen und Lauenau wesentlich häufiger schwere Unfälle zu verzeichnen sind.

Meyer: Millionen lieber in B 442 investieren

„Trotzdem wird ein 2+1-Ausbau mit höchsten Aufwand weiterverfolgt. Im Vorentwurf sind Kosten von über 40 Millionen Euro und ein Verbrauch von 44 Hektar Fläche vorgesehen“, schreibt Meyer an die beiden Minister. Geld scheine demnach genug vorhanden zu sein. Hingegen fehlten im nur zehn Kilometer entfernten Messenkamp die Mittel für einen seit Jahren geforderten Lärmschutz an der B 442. Auch für verkehrssichernde Maßnahmen zwischen Eimbeckhausen und Lauenau gebe es keine Pläne.

Als Lösung schlägt Meyer vor, den Aufwand an Flächen- und Investitionsbedarf durch einen trassennahen Ausbau in Höhe Drei Steine zu reduzieren. Erst hinter dieser Kreuzung sollte der 2+1-Ausbau bis hin zur Anschlussstelle der A 2 beginnen, was einen besseren Verkehrsfluss auf B 442 auf die B 65 mit sich brächte. Dies sei insbesondere bei Umleitungssituation an der Autobahn wichtig. Das eingesparte Geld könne dann in mehr Verkehrssicherheit und Lärmschutz an der B 442 bei Messenkamp fließen.

„Mit dieser Lösung würden die Forderungen gleich mehrerer Bürgerinitiativen erfüllt, die Verkehrssicherheit erhöht und Steuergeld gespart. Ich würde mich freuen, wenn Sie sich der Angelegenheit persönlich annehmen würden“, schließt Meyer.

gus

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