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Der erste Schritt ist getan

Gemeinsames Feuerwehrgerätehaus Der erste Schritt ist getan

Die Kameraden der Ortsfeuerwehren Messenkamp und Altenhagen II haben sich für den Bau eines gemeinsamen genutzten Gerätehauses ausgesprochen. Und dieser Wunsch dürfte auch bald in Erfüllung gehen: Die Gemeinde Messenkamp nun erste formale Voraussetzungen geschaffen, um den Neubau zu realisieren.

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Symbolbild

Quelle: Archiv

Messenkamp/Altenhagen II. Entstehen soll das Haus im Bereich Laubfeld neben dem Friedhof zwischen Messenkamp und Altenhagen II. Ein neues Heim für die Kameraden ist nötig, da die notwendigen baulichen Erweiterungen in den Standorten nicht realisierbar seien. Der Neubau würde allerdings die feuerwehrtechnischen Anforderungen für die beiden Feuerwehren erfüllen und die Zusammenarbeit weiter verbessern, heißt es in der Vorlage der Verwaltung. Ferner sei durch die Lage außerhalb der Ortschaften den Bestimmungen des Immissionsschutzes besonders Rechnung getragen.

Auch wenn die Samtgemeinde voraussichtlich die Baukosten für das Vorhaben übernehmen wird (ein erster Ansatz von 30.000 Euro ist für das Haushaltsjahr 2017 vorgesehen), müssen von der Gemeinde durch die Aufstellung eines Bebauungsplanes die entsprechenden Voraussetzungen geschaffen werden.

Einwohnerversammlung geplant

Dazu gehört auch, die Belange öffentliche Träger (beispielsweise der Naturschutzbehörde) und der Bürger in Form einer Einwohnerversammlung festzustellen. Außerdem soll parallel dazu auch die Samtgemeinde tätig werden, um den entsprechenden Flächennutzungsplan zu ändern.

„Ein gemeinsames Haus birgt die Chance auf eine dauerhafte Nutzung“, sagte Udo Meyer von der Wählergemeinschaft Messenkamp/Altenhagen II. Es brauche eine „ordentliche Ausstattung“, damit die Feuerwehr an beiden Orten präsent bleiben kann. „Deswegen ist es jetzt nur konsequent, die planungsrechtlichen Voraussetzungen zu schaffen“, so Meyer weiter.

Sein Ratskollege Friedrich-Wilhelm Reinecke (SPD) schloss sich dem an. Es sei positiv, dass nicht die Politik entscheidet, sondern sich die Feuerwehr selbst positioniert habe. „Ich begrüße es, dass der Vorschlag aus der Mitte der Kameraden kommt“, sagte der Sozialdemokrat. Auch die übrigen Ratsmitglieder konnten dem Vorhaben nur Positives abgewinnen und votierten einstimmig für die Schaffung der formalen Kriterien für das neue Feuerwehrgerätehaus. js

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