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Dorfzentren weiter fördern

WGMA will LED-Licht und eigene Baugebiete Dorfzentren weiter fördern

Die Wählergemeinschaft Messenkamp/Altenhagen II (WGMA) hat sich ein ehrgeiziges Ziel gesetzt: Sie möchte die Mehrheit im Gemeinderat erringen. Inhaltlich ist der Gruppe die Steigerung der Attraktivität Messenkamps und Altenhagens wichtig.

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Die sieben Kandidaten der WGMA wollen die größte Fraktion im Rat stellen.

Quelle: pr

MESSENKAMP/ALTENHAGEN II. Mehrere Maßnahmen hat sich die erst vor wenigen Monaten gegründete WGMA auf den Zettel geschrieben. Unter anderem soll die Straßenbeleuchtung auf LED umgestellt werden, was im Laufe der Jahre Kosten sparen soll. Sprecher Udo Meyer möchte auch die Dorfgemeinschaftshäuser weiterentwickeln. In Messenkamp seien beispielsweise noch Arbeiten an der Akustik nötig, und auch die Fenster sollten ausgetauscht werden.

Sogar WLan-Hotspots an den Dorfgemeinschaftshäusern schweben der WGMA vor. Druck wolle die Gruppe beim avisierten DSL-Ausbau machen. Darüber hinaus ist die Gruppe für den Erhalt der Messenkämper Schießanlage.

Ferner ist es ein Ziel, weitere Baugebiete in der Gemeinde auszuweisen. Dies nur den größeren Orten zuzusprechen, weil es die Raumordnung so vorsieht, hält die Wählergemeinschaft für verkehrt. „Sonst droht die Überalterung der Gemeinde“, warnt Armin Lohmann.

Investitionen für Feuerwehren und Fusionen im Gespräch

Meyer bringt auch einen Baulandbonus für Familien ins Spiel. Und wer vor hat, ein altes Gebäude in Messenkamp oder Altenhagen II zu sanieren, solle darüber hinaus eine finanzielle Förderung erhalten. Für die Gemeinde sei es wichtig, dass keine Häuser verfallen.

Unterstützung sagt die WGMA den Bürgerinitiativen gegen Lärm auf der K61 und der B442 zu. Auch die Investitionen im Bereich der Feuerwehren und deren Fusionspläne sieht die neue Gruppe positiv.

Dass der finanzielle Rahmen der Gemeinde knapp ist, wissen die sieben Kandidaten. Ein finanzieller Infrastrukturausgleich innerhalb der Samtgemeinde zugunsten der kleinen Mitgliedsgemeinden wäre eine Möglichkeit, die Einnahmen zu erhöhen. Außerdem will die WGMA Steuererhöhungen zumindest nicht ausschließen. Übersteigen die Ausgaben die Einnahmen, wäre eine Anhebung wohl unumgänglich, damit die Gemeinde handlungsfähig bleibt. gus

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