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„Feierstunde“ zum Jahrestag

Wählergemeinschaft erinnert Straßenbauverwaltung an Reparaturen „Feierstunde“ zum Jahrestag

Ein Jahr nach der Freigabe der neuen Bundesstraßenbrücke bei Messenkamp und damit dem Ende der durch das Dorf führenden Umleitung sind die damals entstandenen Gehweg- und Bordsteinschäden noch immer nicht beseitigt.

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Mit Protestschild und Zollstock: Wählergemeinschaft-Sprecher Udo Meyer (rechts) fordert die Straßenbauverwaltung zum Handeln auf.

Quelle: nah

MESSENKAMP. . Die Fraktion der Wählergemeinschaft Messenkamp/Altenhagen II hatte deshalb zu einer „Feierstunde“ aufgerufen.
Von einer „Trauerstunde“, wie sie vielleicht angebrachter gewesen wäre, wollten die Initiatoren nichts wissen. Aber mit ihrer Aktion sollte der Straßenbauverwaltung einmal deutlich vor Augen geführt werden, dass sie kleine Gemeinden mit deren nur begrenzten Finanzmöglichkeiten im Stich lasse.
Sprecher Udo Meyer erinnerte daran, dass bald nach dem Ende der Umleitungsphase die vor allem durch den Begegnungsverkehr von Lastzügen in der engen Ortsdurchfahrt entstandenen Schäden aufgenommen worden seien: eingedrückte oder schiefe Bordsteine, Dellen im Bürgersteig, tiefe Spuren in Pflanzbeeten. „Das zieht sich durch das ganze Dorf“, will Meyer festgestellt haben. Grundsätzlich seien die Mängel auch von der Straßenbauverwaltung akzeptiert worden: „Doch geschehen ist bis heute nichts.“ Deshalb hat Meyer ein Schild anfertigen lassen: „Liebes Straßenbauamt“, heißt es seit dem Wochenende unübersehbar in der Ortsmitte, „seit Dezember 2015 warten wir auf die zugesagte Reparatur, Eure Messenkämper Bürgersteige.“
Wie Bürgermeister Frank Witte auf Anfrage dieser Zeitung mitteilte, habe er bereits wiederholt bei der zuständigen Straßenmeisterei Stadthagen auf Erledigung gedrängt: Doch die Maßnahme in Messenkamp sei im Paket mit anderen kleinen Reparaturen ausgeschrieben worden, hieß es. Warum die Erledigung aber so lange auf sich warten lasse, wusste Witte, der bei der „Feierstunde“ am Sonnabend verhindert war, auch nicht zu berichten.
Meyer will mit dem Druck auf die Hamelner Behörde nicht nachlassen. Seine Sorge: Gehen noch weitere Monate ins Land, könnte die Straßenbauverwaltung mit Hinweis auf eventuell später eingetretene Beschädigungen die Gewährleistung ganz ablehnen. „Die Gemeinde hat ohnehin schon viel Geld im Zuge des Brückenbaus zahlen müssen“, klagte er mit Hinweis auf Abbau und Montage einer Straßenlampe und der Reparatur eines Radweges in dessen Bereich.
Meyer haderte jedoch auch mit der Messenkämper Dorfbevölkerung angesichts der nur geringen Resonanz trotz versprochener Heißgetränke: „Da wird gemeckert, weil nichts geschieht. Und wenn wir was machen, kommt auch keiner.“ nah

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