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Klärungsbedarf bei Umgestaltung des Teichgrundstücks

Wie viel Hecke soll es sein? Klärungsbedarf bei Umgestaltung des Teichgrundstücks

Über die Umgestaltung des Teichgrundstücks Am Bache in Altenhagen II ist noch einmal im Messenkämper Gemeinderat diskutiert worden. Eigentlich war eine Debatte nicht geplant, doch offenbar gibt es noch Klärungsbedarf, was auf dem Gelände genau passiert.

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An dem Teichgrundstück steht derzeit noch der alte Zaun.

Quelle: pr.

Altenhagen II (gus). Silke Wiegmann (CDU) hatte gefordert, dass das Thema Teichgrundstück nachträglich auf die Tagesordnung gehoben wird. Mit 4:4-Stimmen kam es zu einem Patt, worauf der Antrag gescheitert war. Dennoch wurde die Debatte nicht abgewürgt, denn Bürgermeister Frank Witte räumte in der Einwohnerfragestunde Gelegenheit ein, das Thema zu diskutieren.

 Wiegmann sah Handlungsbedarf hinsichtlich der Umzäunung. Gut findet sie die Idee, das Areal mit einer Benjeshecke zu umsäumen. Dabei handelt es sich um eine Ansammlung von Büschen und Sträuchern, die durch Vogelausscheidungen entstehen. Dazu muss aber auch dafür gesorgt werden, dass sich ausreichend Vögel dauerhaft in dem avisierten Bereich aufhalten.

 Witte erwärmte sich ebenfalls für eine Benjeshecke an den Seiten und im hinteren Bereich. An der Straßenseite solle jedoch ein Zaun stehen, auch weil eine Benjeshecke einige Jahre brauche, ehe sie „richtig in Fahrt kommt“.

 Zuhörer Wolfgang Schiefer sagte, er sei auch dafür, die Benjeshecke bereits jetzt an den unstrittigen Stellen anzulegen. Aus der Entwicklung könne die Gemeinde dann ablesen, ob es Sinn macht, auch an der Straße eine solche Hecke zu platzieren. Selbst dann müsste erst einmal ein Zaun gezogen werden, warf Witte ein. Sonst könnten Kinder in den Teich fallen, wenn sie auf das Gelände gelangen.

 Karl-Minne Braaksma (SPD) sprach sich aus anderen Gründen gegen eine Benjeshecke aus. Zwar sollen die Menschen auf dem Teichgrundstück ruhig rasten, doch sich hinter der Hecke zu verstecken, das sei nicht gewünscht. Unfug treiben könne man anderswo. Kay Solasse (SPD) fügte hinzu, dass es besser wäre, ein Tor in den Zaun einzubauen, als eine Öffnung in der Hecke freizulassen. Witte räumte auf Nachfrage Udo Meyers (CDU) ein, dass das Tor eher für Pflegezwecke des Areals gedacht ist. Publikumsverkehr sei nicht das oberste Ziel. An dem Teich solle ein Biotop entstehen. So habe es der Rat befürwortet. Jetzt soll die Benjeshecke angelegt werden. Die Arbeiten auf dem Areal sind schon im Gange.

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