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Messenkämper und Altenhäger Brandschützer wollen kooperieren

Nachbarschaftshilfe Messenkämper und Altenhäger Brandschützer wollen kooperieren

Den Brandschutz und erforderliche technische Hilfe nehmen die Feuerwehren von Messenkamp und Altenhagen II künftig gemeinsam in die Hand. Sie kooperieren bei Übungsabenden und Probealarmen und auch im Einsatzfall. Auf die Idee sind die Messenkämper Verantwortlichen gekommen.

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Sie haben eine Lösung zur besseren Tagesverfügbarkeit ihrer Wehr gefunden: Tobias Komossa (rechts) und Mirko Briese.

Quelle: nah

Messenkamp (nah(.  „Wir wollen unsere Tagesverfügbarkeit erhalten“, sagt der stellvertretende Ortsbrandmeister Mirko Briese.

 Zwei Anlässe zum Nachdenken hatte es gegeben: Für Messenkamps Ortsbrandmeister Tobias Komossa endet die Amtszeit nach knapp neun Jahren. Eine erneute Kandidatur kam für ihn nicht infrage, weil er mittlerweile in Rodenberg wohnt. Was aber viel schwerer wog: Bei den Einsatzkräften bröckelte es aufgrund persönlicher oder beruflicher Veränderungen. Vier junge Leute rissen eine Lücke in die Personaldecke, die Wehr rutschte unter die grundsätzliche Mindeststärke von 23 Aktiven. Die meisten davon arbeiten oder studieren auswärts, sodass an einem normalen Werktag nur wenige Helfer die Sirene hören können.

 Eine komplette Fusion mit einer Nachbarwehr oder sogar eine Auflösung der Truppe kam nicht infrage, allein schon wegen ihrer kulturellen Funktion im Ort. Für des Brandmeisters Nachfolge zeichnete sich deshalb bald eine Lösung ab. Doch die geringere Aktivenzahl wie auch eine möglichst ausreichende Präsenz im Alarmfall forderten weiterreichende Entscheidungen. „Wir wollten uns neu orientieren, bevor gar nichts mehr geht“, so Briese.

 So ging der Blick in den zweiten Messenkämper Gemeindeteil: „Es macht doch nur Sinn, wenn die beiden Wehren einer Gemeinde zusammenarbeiten“, so Komossa. In Altenhagen II stieß das Vorgehen auf sofortige Zustimmung. „Wir haben das in unserer Wehr ausführlich besprochen und stehen der Kooperation einmütig positiv gegenüber“, sagt Altenhagens Ortsbrandmeister Tim Brix.

 Zwar gibt es dort zurzeit noch genug junge Einsatzkräfte, doch das Bild der Berufstätigen ist ähnlich. „Wir wollen so effektiv und attraktiv sein wie bisher“, betonen Komossa und Briese und werden dies in der Jahresversammlung am 23. Januar auch mit Nachdruck vertreten.

 Gemeindebrandmeister Jürgen Wilkening begrüßt die Messenkämper Eigeninitiative: „Ich halte das für einen großen und guten Schritt nach vorn.“ Es sei beispielgebend, da das Thema Tagesverfügbarkeit alle Wehren bewegen müsse – „auch die großen in Rodenberg und Lauenau“. Wenn künftig Messenkamp und Altenhagen II gemeinsam alarmiert würden, sei die geforderte taktische Einheit von neun Personen sicher gegeben.

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