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Neue Umgehung ist auch ein „Sicherheitsgewinn“

Messenkamp/Eimbeckhausen / Verkehr Neue Umgehung ist auch ein „Sicherheitsgewinn“

Für täglich mindestens 13.000 Fahrzeuge ist ein Nadelöhr beseitigt worden. Nach zweijähriger Bauzeit rollt jetzt der Verkehr auf der neuen Ortsumgehung Eimbeckhausen im Zuge der Bundesstraße 442. Die letzte symbolische Sperrbake räumte die Polit-Prominenz von Bund, Land, Kreis und Stadt Bad Münder weg.

Messenkamp/Eimbeckhausen (nah). Mehr als fünf Jahrzehnte vergingen bis zur Realisierung des rund vier Kilometer langen Teilstücks. Zuletzt hatte sich eine Eimbeckhäuser Bürgerinitiative für den Bau stark gemacht. Doch erst mit Mitteln aus dem Konjunkturprogramm des Bundes konnte die 13 Millionen Euro teure Maßnahme einschließlich vier erforderlicher Brücken in Angriff genommen werden.

Für den Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, Enak Ferlemann, sei angesichts des hohen Anteils an Schwerlastverkehr die realisierte „2+1-Variante“ von großer Bedeutung: Im Wechsel steht jeweils ein Überholstreifen in beiden Richtungen zur Verfügung. „Die Eimbeckhäuser werden sich wundern, wie still es jetzt in ihrem Ort wird“, sagte Ferlemann. Er forderte die Einwohner auf, aus der alten Ortsdurchfahrt „das Beste zu machen“.

Niedersachsens Wirtschaftsminister Jörg Bode sieht neben „dem Aufatmen in der Bevölkerung“ durch die neue Umgehung einen „Sicherheitsgewinn“. Da eine Steigerung des Verkehrs insbesondere beim Gütertransport erwartet werde, sei „das Geld hier gut investiert“. Darüber hinaus komme das Projekt den Absichten des Landes entgegen, den ländlichen Raum besser an die Hauptverkehrsadern anzuschließen.

Die Feierstunde mitten auf der zwei Stunden später für den allgemeinen Verkehr freigegebenen Trasse verfolgten zahlreiche Einwohner aus Eimbeckhausen und der Umgebung. Im Abschnitt zwischen der A 2 und der B 217 bei Hachmühlen beziehungsweise Springe rollt der Verkehr jetzt ungehindert an allen Ortschaften vorbei. Während Umgebungen bereits 1959 für Bad Münder, 1965 für Messenkamp und 1979 für Lauenau realisiert worden waren, blieb die Situation für Eimbeckhausen über Jahrzehnte unklar.

Lange konnte keine Einigung über die Streckenführung erzielt werden. Eine ursprünglich vorgesehene Nordostvariante scheiterte aus ökologischen Gründen.

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