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Neuer Boden für die Sporthalle

Schaumstoff schont Gelenke Neuer Boden für die Sporthalle

 Fast genau nach 50 Jahren erhält die Sporthalle Messenkamp einen neuen Boden. Statt kreuzweise verlegter Latten wird künftig Schaumstoff Knie und Knöchel schonen. Aber unter den Füßen der Turner und Ballsportler befinden sich noch sechs weitere Schichten über dem harten Beton.

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Schaumstoff bildet die vierte Lage im neuen siebenteiligen Aufbau des Hallenbodens: Timo Hildebrandt verlegt die großen Tafeln millimetergenau.

Quelle: nah

Messenkamp (nah). Timo Hildebrandt von der in Osnabrück beheimateten Firma Sportböden-Systeme hat schon ein wenig gestaunt, als er vom Alter des bisher verlegten Untergrunds erfuhr. „Die heutige Technik aber ist besser und günstiger“, weiß der Monteur, dessen Unternehmen auch in Schweden, Spanien und den Beneluxstaaten tätig ist.

Erst wird auf die Betonplatte eine drei Zentimeter hohe Lage aus Granulat geschüttet. Dann folgen zwei Styroporschichten, die auch dem Höhenausgleich dienen, bevor die großen Schaumstofftafeln millimetergenau angelegt werden. Auf diese kommen schließlich zwei Sperrholzplatten. Nachdem die Oberfläche abgeschliffen worden ist, wird sie mit Linoleum belegt.

Noch bis Mitte der kommenden Woche sind die beiden Bodenexperten mit den Arbeiten beschäftigt. Danach rückt ein Subunternehmen an, das die Markierungen aufbringt und die ganze Fläche versiegelt. Da dann die Neuanfertigung noch drei Tage ruhen muss, kann ab dem 16. November der Trainingsbetrieb wieder aufgenommen werden, glaubt Hildebrandt. Der Termin wurde inzwischen von der Samtgemeindeverwaltung bestätigt.

Auch wenn er von der neuen Technik überzeugt ist, warnt Hildebrandt zum Beispiel die Leichtathleten davor, Kugeln ohne schützende Matten zu werfen: Ein Sportboden sei nun einmal sehr empfindlich. Auch bislang mussten die Sportler beim Kugelstoß-Training stets Matten in der Fallzone auslegen.

Die Kosten des Projekts belaufen sich auf rund 35000 Euro.Das Geld stammt aus dem Budget der für die Sporthallen zuständigen Samtgemeinde Rodenberg. Im direkt benachbarten Dorfgemeinschaftshaus ist ebenfalls in den vergangenen Monaten viel Geld investiert worden: Für Fassadendämmung, ein neues Dach und kleinere Innenarbeiten gab die Gemeinde Messenkamp rund 50000 Euro aus.

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