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Sturmchaos am Schulzeweg

Abschnitt nicht passierbar Sturmchaos am Schulzeweg

Das Sturmtief „Niklas“ hat Wanderern im Deister den Osterspaziergang gründlich vergällt. Ein Abschnitt des beliebten Schulzewegs, der vom Kappenberg in Richtung Blumenhagen, Lauenau und Feggendorf führt sowie die Verbindung zum Wallmannweg in Richtung Nienstedt bildet, ist an den Feiertagen unpassierbar gewesen.

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Noch kein Durchkommen für Wanderer und Radfahrer: Der Schulzeweg ist nördlich des Kappenbergs voraussichtlich erst ab Donnerstag wieder passierbar.

Quelle: nah

Altenhagen II. Spaziergänger informierten unsere Zeitung. Tatsächlich herrscht noch Chaos in Höhe des bislang von Fichten dominierten Waldstücks. „Wir hatten schon vor den Feiertagen mit dem Aufräumen begonnen“, teilte Revierförster Ralph Weidner auf Anfrage mit, „wir brauchen wohl noch bis zur Wochenmitte“.

Will heißen: Erst ab Donnerstag dürften Spaziergänger und Radfahrer den Schulzeweg wieder problemlos benutzen. Allerdings mit Vorsicht: Der Einsatz schwerer Maschinen hat auf dem eigentlich gut be-festigten Abschnitt tiefe Spuren hinterlassen.

Niklas’ stürmische Böen sorgten neben zahlreich entwurzelten Bäumen sogar für einen Stromausfall, nachdem ein Stamm die zwischen Altenha-gen II und Nienstedt führende Freileitung zerrissen und für einen Kurzschluss hatte. Die Schneise besitzt derzeit für die Forstwirte absolute Priorität: „Das soll nicht wieder passieren“, entschied Weidner über die Reihenfolge der Aufräumungsarbeiten und weiterer Fällungen. Erst danach werde der Schulzeweg selbst von seinem derzeitigen Stamm- und Ästewirrwarr befreit.

Mit dem Abtransport der vom Windbruch betroffenen Bäume ist die Arbeit der Forstverwaltung in diesem Bereich noch nicht erledigt. Zu gegebener Zeit folgen junge Pflanzen. Nadelholz wird es aufgrund seiner Anfälligkeit wohl nicht sein: Laubhölzer könnten nach Maßgabe der landesweit erstellten Kartierung je nach Bodenbeschaffenheit und Wasservorkom-men ihren Platz finden. Weidner aber denkt auch an eine ganz besondere Dekoration des hier befindlichen Waldrands. Hier sollen künftig Büsche den Übergang vom Hochwald zur Feldmark markieren. nah

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