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Vereine klagen über Schwund

Neujahrsempfang der „Messenkämper Runde“ Vereine klagen über Schwund

Mehr Mitglieder und mehr Besucher bei den Veranstaltungen wünschen sich die Vereine. Beim Neujahrsempfang der von ihnen gebildeten „Messenkämper Runde“ bat deren Sprecher Udo Meyer um mehr Beteiligung, denn nur so können die Einwohner ihre Wertschätzung an den lokalen Aktivitäten beweisen.

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Udo Meyer (stehend) begrüßt gut 30 Einwohner beim Neujahrsempfang.

Quelle: nah

Messenkamp.. Meyer erinnerte daran, dass sich die „Runde“ vor zehn Jahren wegen Kauf und Ausbau eines Toilettenwagens gefunden habe. Heute werden Investitionen und Veranstaltungen oft gemeinsam geschultert. Udo Reiner wies für den Männerturnverein auf das 50-jährige Bestehen der Turnhalle im April hin.

 Für die Feuerwehr erklärte Mirko Briese, nicht nur „aus der Pflicht heraus“ für das Dorf da zu sein. Die „Befürchtung, dass es uns nicht mehr lange gibt“, formulierte der Vorsitzende des Männerchors Hans Häselhoff, der ebenso wie DRK-Vorsitzende Dagmar Ebeling und Meyer selbst für den Schützenverein „dringend“ um neue Mitglieder warb.

 Zuvor hatte Samtgemeindebürgermeister Georg Hudalla vor den gut 30 Besuchern einen „Trend zurück aufs Land“ aufgezeigt: Die Samtgemeinden Nenndorf und Rodenberg werden stetig wachsen. Auch Messenkamp sei attraktiv: „Hier ist man doch schneller beim Einkauf oder im Freibad als von den Randgebieten Lauenaus aus.“

 Hudalla wie auch Bürgermeister Frank Witte dankten der Bevölkerung für das Ver-ständnis während der Brückenbauphase. Witte hob – wie eine Woche zuvor beim Neujahrsempfang der „Arbeitsgemeinschaft Altenhäger Vereine“ – die großen örtlichen Investitionen hervor: Dazu gehören außer dem Bau einer Brücke über die Rodenberger Aue auch eine Verbesserung der Breitband-Versorgung. Das trage zwar zur örtlichen Attraktivität bei, sei aber dennoch nicht so gut“ bemerkte er augenzwinkernd: „Die Leute bleiben dann vielleicht noch mehr zu Hause.“

 Witte warb zugleich um Ratskandidaten bei der Kommunalwahl: „Wir können selbst entscheiden, was vor unserer Haustür passieren soll.“  nah

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