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Windräder bei Eimbeckhausen sind legal

Messenkamp Windräder bei Eimbeckhausen sind legal

Während der jüngsten Windkraft-Debatte in Messenkamp haben Gegner der Windräder bei Eimbeckhausen die Vermutung geäußert, die bereits jetzt dort stehenden Anlagen könnten ohne gültige Genehmigung aufgestellt worden sein. Dies bestreitet allerdings der Landkreis Hameln-Pyrmont als zuständige Bauaufsichtsbehörde.

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Doch keine nebulöse Sache: Die Windräder bei Eimbeckhausen sind ordentlich genehmigt worden.

Quelle: gus

Messenkamp. Mitglieder der Bürgerinitiative „Hülseder Gegenwind“ berichteten in Messenkamp über Informationen, die ihnen andernorts zugetragen worden seien. Demnach sollen die beiden existierenden Eimbeckhäuser Windräder höher gebaut worden seien, als zulässig gewesen ist. Um 20 Meter sei die Nabenhöhe überschritten worden, erst nachträglich habe es dafür eine Genehmigung gegeben.

Dies ist aber offenbar eine Fehlinformation. Sandra Lummitsch, Pressesprecherin des Landkreises Hameln-Pyrmont, berichtete auf Anfrage dieser Zeitung: „Bei den beiden Anlagen in der Gemarkung Eimbeckhausen handelt es sich um eine Genehmigung nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz, die am 14. August 2009 vom Landkreis Hameln-Pyrmont erteilt wurde.“

Die zulässige Nabenhöhe betrage demnach 75,6 Meter, der Rotordurchmesser 48 Meter und die Gesamthöhe 99,6 Meter. Eine Bauabnahme habe es auch gegeben. „Bei der letzten Abnahme wurden keine Mängel an der Ausführung mehr festgestellt“, schreibt Lummitsch. Die abschließende Prüfung der Fundamente ist demnach im Mai 2010 erfolgt, in Betrieb gingen die Windkraftanlagen im Sommer jenes Jahres.

Woher die Information stammt, die Anlagen seien erst nachträglich genehmigt worden, ist unklar. Möglicherweise hängt dies mit der langen Zeitspanne zusammen, die zwischen der Flächennutzungsplanänderung durch die Stadt Bad Münder und der Errichtung der Windräder verging. Die Planänderung hatte die Stadt bereits im Jahr 1998 angeschoben.

Auch eine weitere vermeintliche Ungereimtheit scheint keine Substanz zu haben. Bei einer Windkraft-Veranstaltung in Bückeburg soll Ingenieur Georg Seibert vom Büro von Luckwald gesagt haben, bei Bad Münder gebe es nur eine infrage kommende Windkraftvorrangzone, und dabei handle es sich nicht um diejenige bei Eimbeckhausen. Dies fassten Windkraftgegner aus der Samtgemeinde Rodenberg so auf, als stünde Seibert, der auch für die Planung bei Eimbeckhausen zuständig ist, nicht hinter der dort angedachten Zone.

Gegenüber dieser Zeitung betonte Seibert jedoch, er habe eine solche Äußerung „mit Sicherheit“ nicht getätigt. Der Bereich bei Eimbeckhausen stehe derzeit in der Abwägung für Windenergienutzung. Seibert geht von einem Missverständnis aus. gus

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