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Arbeiten am Ambiente

Gasthaus Homberg Arbeiten am Ambiente

Der neue Tagungsort des Pohler Rates, das Gasthaus Homberg, ist gleichsam auch das wichtigste Thema in dessen jüngster Sitzung gewesen, obwohl zum Dorfgemeinschaftshaus gar nichts auf der Tagesordnung gestanden hat.

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Weltmeisterin Sarah Barrett mit Linda Braaksma sowie Colin Barrett und Karl-Minne Braaksma (im Hintergrund).

Quelle: NAH

POHLE. Doch darüber, dass das Gremium nach Jahren, indem es seine Zusammenkünfte stammhaft im Gasthaus Homberg abhielt, nun in dem Gemeinschaftshaus tagen musste, wurde am Ende der Sitzung offen diskutiert.

Nicht erst dort, sondern gleich zu Beginn sprach Bürgermeister Jörg Hupe (CDU) den nach der Gasthaus-Schließung erforderlichen Umzug an. „Am Ambiente müssen wir vielleicht noch etwas arbeiten“, sagte Hupe mit Blick durch den etwas kargen Raum. Später sollte genau dieser Aspekt erneut aufgriffen werden.

Rainer Helbig (CDU) riet in der Runde der Politiker-Anfragen am Ende der Sitzung dazu, dass die Gemeinde neue Stühle und Tische für das Dorfgemeinschaftshaus anschafft. Schließlich werde das Gebäude nach der Schließung des Gasthauses Homberg noch reger genutzt. Der Rat tage nun schließlich auch dauerhaft dort. Und daher sei eine etwas komfortablere Ausstattung durchaus angebracht.

Auch die Vereine des Ortes dürften künftig das Dorfgemeinschaftshaus für Veranstaltungen nutzen. Dann könnte das jetzige Mobiliar nicht mehr ausreichen. Es sei auch nötig, den Belegungsplan des Gebäudes künftig genauer im Auge zu haben. Eberhard Hasler (CDU) gab zu bedenken, dass die Vereine auch jetzt ihre Termine miteinander abstimmen, damit es zu keinen Kollisionen kommt. Ferner pflege der Hausmeister den Belegungsplan.

Allerdings ging Hasler der erste Vorstoß Helbigs gar nicht weit genug. Der Rat sollte sich über die gesamte Konzeption des Dorfgemeinschaftshauses Gedanken machen. Es fehlten auch ein Kühlschrank und andere Einrichtungselemente. Darüber könne mit Vertretern aus den Vereinen diskutiert werden – möglicherweise habe eine der Gruppen beispielsweise einen Kühlschrank.

Darin stimmte Helbig zu, aber es könne wohl nicht alles auf einmal umgesetzt werden. Bürgermeister Hupe hielt es für denkbar, dass auch das Programm zu Dorfregionsentwicklung helfen könne, um das Dorfgemeinschaftshaus besser auszustatten. Dieses Programm soll sich auf Pohle, Messenkamp und den Lauenauer Ortsteil Feggendorf erstrecken. Im Frühjahr, so hoffte Samtgemeindebürgermeister Georg Hudalla, liegt der Bewilligungsbescheid vor, wenn diese Dorfregion denn in das Förderprogramm aufgenommen wird.

Im Anschluss an die wie gewohnt von zahlreichen Bürgern verfolgte Sitzung blieben Politiker wie Zuhörer übrigens einem Brauch treu, den sie früher im Gasthaus pflegten: Sie saßen noch in Grüppchen beisammen und diskutierten über Gott und die Welt. gus

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