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Dritter Ampel-Knopf gefordert

Pohle Dritter Ampel-Knopf gefordert

Auch die Pohler Bürger müssen unter dem Umleitungsverkehr wegen des Brücken-Abrisses an der B442 leiden. Die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr hat nun signalisiert, einer besorgten Mutter zu helfen, die sich mit ihrem Nachwuchs zeitweise kaum über die Straße traut.

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Der Abriss der Brücke bei Messenkamp,um die es eigentlich geht, ist reibungslos verlaufen.

Pohle. Die Pohlerin räumt ein, dass ihr Problem nur wenige Einwohner betrifft. Dennoch sorgt sie sich um ihr Kind. Besonders wenn Stau auf der Autobahn ist und die Umleitungsstrecken verstopfen, hat sie keine Chance, die provisorische Fußgängerampel an der Ortsdurchfahrt zu aktivieren. Diese befindet sich schräg gegenüber ihrem Grundstück, doch sie muss gleich zwei Hindernisse überwinden: die Landesstraße 439 und die Kreisstraße 57.

Staut sich auf beiden Strecken der Verkehr, traut sie sich mit ihrem Nachwuchs nicht durch die Blechlawine, die zu einem beträchtlichen Teil aus großen Lastwagen besteht. Weil sie von ihrer Seite aus die Ampel nicht bedienen kann, muss sie warten, bis das jemand anderes tut. Daher wünscht sich die Pohlerin einen zusätzlichen Knopf, der per Kabel über die K57 gelegt wird, damit sie von dort aus den Verkehr stoppen kann.

Markus Brockmann, Leiter der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Hameln, sagte auf Anfrage dieser Zeitung, dass er sich um das Problem kümmern wolle. Grundsätzlich wäre es möglich, einen dritten Ampel-Knopf einzurichten. Allerdings müsse eine solche Maßnahme mit dem Landkreis und der Polizei abgestimmt werden. Dies soll in Kürze geschehen.

Ansonsten schätzt Brockmann die Schwierigkeiten in Pohle bei normalem Verkehrsaufkommen als ernst zu nehmen aber temporär akzeptabel ein. Wenn die A2 dicht sei, sehe das anders aus – doch daran könne die Landesbehörde nichts ändern. Dann sollen nach Informationen dieser Zeitung lange Lastwagen-Gespanne auch in Pohle über die Gehwege fahren, um in die K57 einzubiegen.

Derzeit geht der Behördenleiter nicht davon aus, dass die Arbeiten an der B442 bis in den Winter dauern. Zwar sei die Baustelle für 280 Tage angemeldet, doch die bei Messenkamp tätige Firma liege im Zeitplan und gelte als erfahren. Der Abriss der Brücke über der K61 sei beispielsweise reibungslos verlaufen. Eine Entschärfung der Staugefahr erwartet Brockmann mit dem Ende der Bauarbeiten auf der A2 bei Kolenfeld. gus

 

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