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Ein Wartebereich im Stil der sechziger Jahre

Pohle / Nostalgisches Blutspende-Jubiläum Ein Wartebereich im Stil der sechziger Jahre

Zwei Vorstandsmitglieder des Pohler DRK-Ortsvereins sind mit bestem Beispiel vorangegangen. Als jetzt genau 50 Jahre nach dem Start regelmäßiger Termine wieder zur Blutspende gebeten wurde, reihten sich auch Almut Athen und Carola Wehrmann wie selbstverständlich bei den Teilnehmern ein: Athen war zum 60. Mal dabei; Wehrmanns Ausweis enthält 50 Eintragungen.

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Vor vier Jahren trat Vorsitzende Anke Wingenbach (links) die Nachfolge von Ingeborg Klein an der Spitze der Hülseder Siedler an.

Quelle: nah

Pohle (nah). Es war diesmal alles ein bisschen anders als sonst, wenn die Rotkreuzlerinnen zum Aderlass aufrufen. Ein Buffet im Stil der sechziger Jahre war aufgebaut; und auch der Wartebereich mutete mit kleinem Sessel und Nierentisch recht nostalgisch an. Auf die Idee war Vorsitzende Gerda Wilkening gekommen, die erst kurz vor dem Termin durch den Blutspendedienst Springe auf das Jubiläum aufmerksam gemacht worden war: Am 15. und 16. Mai 1961 waren die Einwohner zum ersten Mal gebeten worden, vom roten Lebenssaft etwas abzugeben. Damals beteiligten sich 145 Personen an der Aktion, die erst fünf Jahre später, am 14. März 1966 wiederholt wurde. Offenbar war der Blutkonservenbedarf damals noch nicht so groß wie heute. Seit 2000 werden allein in Pohle drei Termine pro Jahr angeboten. Übrigens wurde in den ersten Jahren nichts dem Zufall überlassen: Es kursierten Listen im Dorf, in denen sich die Teilnehmer eintragen mussten.

Für Wilkening war es gar nicht so einfach, auf die Schnelle noch ein wenig vom Start vor 50 Jahren zu erfahren. Eine wesentliche Hilfe aber kam von der damaligen Schriftführerin Hanna Hilbich, die das alte Protokollbuch verwaltet. Und auch Martha Duda, die 1961 Tische für den Imbiss deckte und Kaffee kochte, erinnerte sich an Einzelheiten. Jetzt war die hochbetagte Seniorin wieder zu Gast und freute sich über die rege Teilnahme.

74 Spender registrierte Wilkening am Ende der dreistündigen Aktion. Natürlich war auch Heinz Voß dabei, der schon vor 50 Jahren zu den ersten Spendern zählte. Die Erwartungen der Vorsitzenden, dass der Geburtsjahrgang 1961 besonders gut vertreten sei könne, erfüllten sich indes nicht. Obwohl diesem Personenkreis ein besonderes Geschenk versprochen worden war, stellte sich gerade einmal ein Teilnehmer ein. Unter allen Besuchern wurden drei Einkaufsgutscheine verlost. Darüber dürfen sich Thomas Fischer (Lauenau), Thomas Voigt (Pohle) und Klaus Kohrs (Altenhagen II) freuen.

Die nächste Pohler Blutspende ist für den 14. November vorgesehen. Dann steht der Ortsverein vor einem neuen großen Ereignis: Es wird der 5000. Spender erwartet.

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