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Fehlstart beim Erntetanz

Pohle / Festwochenende Fehlstart beim Erntetanz

Mit einer Feierstunde unter großer Beteiligung der Bevölkerung hat das dreitägige Pohler Erntefest eines seiner Höhepunkte erreicht. Auf dem Hof der Familie Glowacki versammelten sich einige Hundert Zuschauer, um den Darbietungen örtlicher Vereine zu folgen.

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Großer Tanz vor großer Kulisse: Die Pohler Landjugend präsentiert sich beim Erntefest in Feierlaune.

Quelle: nah

Pohle. Viel Lob gab es für die Veranstalter: die Landjugendgruppe „Suntal“.

Was würden wohl Heinrich und Dorothee Wenthe für Augen machen. Die Bauherren von 1789, deren Namen in zwei Dielenbalken verewigt sind, könnten 225 Jahre später erleben, dass zwar immer noch dankbar der Ernte gedacht, eine Krone aus Getreide gebunden und ein traditioneller Reigentanz aufgeführt wird. Dass aber junge Leute ein Fest ausrichten und dazu alle Generationen des Dorfes zum Mitmachen gewinnen, dürfte sie ebenso ins Staunen versetzen wie die Tatsache, dass die Pohler gleich drei Tage lang feiern – von fetziger Discomusik über einen Dankgottesdienst bis hin zum humorvollen Ausklang.

Timo Radszuweit und Christian Battermann vom Landjugendvorstand zeigten sich dankbar, dass „das halbe Dorf geholfen“ habe. Und sie freuten sich über die Bereitschaft der Familie Glowacki, ihren Hof zur Verfügung zu stellen, auch wenn „dies heute kein landwirtschaftlicher Betrieb mehr ist“. Wie berichtet, haben auf dem Anwesen Autos Platz in Stall und Scheune gefunden.

Bürgermeister Jörg Hupe kommentierte aus eigener Erfahrung die Einfuhr der Feldfrüchte in den vergangenen Wochen: „So einen warmen Tag wie heute hatten wir die ganze Erntezeit nicht.“

Nach musikalischen Beiträgen der örtlichen Turnerkapelle, des Männergesangvereins und des Kindergartens erfreuten die jungen Gastgeber wiederholt mit Reigentänzen. Dass es dabei zu einem „Fehlstart“ von Schritten zur falschen Musik kam, nahm das Publikum ebenso mit Heiterkeit hin wie die verzweifelten, aber vergeblichen Versuche, einem Wiener Walzer zu folgen. „Da“, gestand Timo Radszuweit ein, „mögen wir doch lieber den Thekenwalzer.“ nah

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