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Feuerwehr-Anbau auf gutem Weg

Pohle Feuerwehr-Anbau auf gutem Weg

Der Neubau einer Fahrzeughalle für die Feuerwehr Pohle ist ein Stück weiter vorangebracht worden. Der Rat der Gemeinde hat die dafür notwendige Änderung des Bebauungsplans Nr. 1 „West“ beschlossen – bei fünf Ja-Stimmen der CDU sowie zwei Nein-Stimmen und einer Enthaltung von der SPD.

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Pohle. Anlass für den angeregten Umbau, der bereits seit mehreren Jahren diskutiert, dann beschlossen und wieder verschoben wurde, sind die Platzprobleme im bestehenden Gerätehaus, Mängel in Sachen Sicherheit und Schutz vor den Abgasen der Fahrzeuge.

Südwestlich der bestehenden Halle soll deshalb eine neue Halle entstehen, in der zwei Wagen abgestellt werden können. Allerdings sind die Grenzen der bebaubaren Fläche auf dem Gelände bereits ausgelotet, ein Anbau wäre nur möglich, wenn der Bebauungsplan entsprechend abgeändert wird. Dazu war eine öffentliche Auslegung erfolgt.

„Nachdem wir als CDU schon ,A‘ gesagt haben, sagen wir jetzt auch ,B‘ und stimmen dem zu“, sagte Eberhard Hasler (CDU), der sich bereits im Vorfeld für den Neubau stark gemacht hatte. Die SPD konnte sich dem nicht anschließen. Hans-Werner Kühnel betonte noch einmal, dass es sinnvoller wäre, „erst den Feuerwehrbedarfsplan abzuwarten“. Dabei stelle sich womöglich heraus, dass das Haus in Pohle gar nicht notwendig sei, und dann sitze die Gemeinde auf dem Neubau fest. Zudem kritisierte er den im Fall einer Realisierung sehr geringen Grenzabstand zu den benachbarten Gebäuden, die dadurch an Wert verlören. „Da entsteht ein wirtschaftlicher Schaden, den jetzt noch niemand beziffern kann.“

Er sei kein Feind der Feuerwehr, wie ihm bereits vorgeworfen wurde, er sei selbst passives Mitglied. Aber aus den genannten Gründen werde er auch diesmal wieder gegen die Pläne stimmen. Hasler konterte mit dem Hinweis, dass hier immerhin kein neues Haus entstehe, sonden nur ein Anbau, und dass dieser auch kein bloßes „Nice-to-have“ sei, sondern wirklich notwendig.

Im Zuge der Auslegung erfolgte unter anderem der Hinweis des Landkreises, dass bei den Änderungen auch die Löschwasserversorgung sichergestellt werden muss. Für die Versorgung ist die Samtgemeinde Rodenberg zuständig. Von Bürgern gab es keine Einwände. kle

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