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Grünes Licht für Dorfregion

Gemeinderäte stimmen zu Grünes Licht für Dorfregion

Die Gemeinderäte Pohle und Messenkamp haben am Montag für die Dorfregion Pohle-Messenkamp-Altenhagen II-Feggendorf gestimmt. Dieses Gebilde soll sich für die Teilnahme am Landesprogramm Dorfentwicklung bewerben. Die Entscheidung für Feggendorf steht noch aus.

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Quelle: pr.

Pohle/Messenkamp. Die Dorfregion braucht einen gemeinsamen Entwicklungsplan. Dabei soll die Öffentlichkeit einbezogen werden. So war es auch bereits bei der Dorferneuerung gemacht worden. Bürgermeister Jörg-Wilhelm Hupe sagte zudem, dass auch in anderen Orten der Samtgemeinde gute Erfahrungen mit der Dorferneuerung gemacht wurden. Den Plan für die Dorfentwicklung wollen die betreffenden Gemeinden in Zusammenarbeit mit dem Ingenieurbüro Kirchner erstellen. Auch dies wurde am Montagabend beschlossen.

Wichtige Impulse für die Zukunftsgestaltung

Rainer Helbig (SPD Pohle) sprach sich dafür aus, die Aufnahme in das Landesprogramm zu beantragen. Die Gemeinde könne davon nur profitieren. Auch mit Blick auf den geplanten Ausbau der Ortsdurchfahrt sei die Teilnahme an dem Programm eine mögliche Hilfe. Dem schloss sich Eberhard Hasler (CDU Pohle) an. Pohle könne wichtige Impulse für die Zukunftsgestaltung erhalten. „Da muss man mitmachen, das ist eine Riesenchance“, sagte Udo Meyer (Wählergemeinschaft Messenkamp).Der Bauausschuss des Fleckens Lauenau hat das Thema am nächsten Donnerstag auf der Tagesordnung. Gibt auch dieses Gremium grünes Licht, kann der Antrag bereits in Arbeit gegeben werden, denn dass sich anschließend der Verwaltungsausschuss oder der Lauenauer Rat noch gegen dieses Votum stellt, wäre auszuschließen.

Das Geld ist knapp

Damit wären alle infrage kommenden Dörfer der Samtgemeinde für ein solches Programm Teil der Dorfregion. Denn in der Gemeinde Hülsede läuft derzeit noch ein Dorferneuerungsprogramm, dessen wichtigste Projekte erst noch umgesetzt werden sollen.  Das zeigt: Die Teilnahme an einem Förderprogramm muss nicht unbedingt zur schnellen Umsetzung umfangreicher Projekte führen. In den Gemeinden Pohle und Messenkamp ist das Geld ebenso knapp wie in Hülsede. Und auch wenn das Programm bis zu 500.000 Euro Fördergeld pro Vorhaben ermöglicht, muss jede Kommune – wie auch jeder Privatmann – einen Eigenanteil selbst finanzieren. Zuletzt taten sich aber auch Pohle und Messenkamp schwer, überhaupt größere Maßnahmen anzugehen.

Andererseits können die Gemeinden ohnehin nötige Straßensanierungen günstiger realisieren als ohne die Teilnahme am Förderprogramm, denn die Verbesserung der Verkehrssituation ist ein Kernbereich des Programms. Dessen Zuschüsse stammen von Land und EU.

Auch die Anpassung land- und forstwirtschaftlicher Betriebe an die Erfordernisse zeitgemäßen Wohnens und Arbeitens ist ein förderfähiger Bereich. Sprich: Will ein Landwirt seinen Hof entsprechend modernisieren, könnte er als Privatmann einen Antrag auf Fördergeld stellen. Denn Zuschüsse gibt es sowohl für private als auch für öffentliche Maßnahmen.  gus

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