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Kinder stehen bald im Regen

Fehlender Wetterschutz an Pohler Schulbushaltestelle Kinder stehen bald im Regen

Das vor Wochen auf einem Anhänger zwischengelagerte Wartehäuschen der Pohler Schulbushaltestelle an der Lindenstraße droht zur Farce zu werden.

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Das Häuschen steht noch immer auf Rädern.

Quelle: nah

Pohle. Es gibt immer noch keinen neuen Standort, obwohl der Rat einen einstimmigen Beschluss über das weitere Vorgehen gefasst hatte. Inzwischen wird die Kritik aus der Elternschaft lauter: Sie fürchtet um ihre Kinder, wenn diese bald bei Wind und Regen morgens warten müssen.

 Bereits im Juni war der Wetterschutz via Kran auf seinen derzeitigen Platz gehievt worden. Die Bude war im Weg, weil das dahinter liegende Grundstück bebaut werden sollte. Die Diskussion um das vor 17 Jahren von der Landjugend errichtete Fachwerkhäuschen beschäftigte den Rat bereits seit längerer Zeit. Dann wurde beschlossen, es um einige Meter nach rechts zu versetzen – auf eine gemeindeeigneParzelle. Gemeindedirektor mahntzum Handeln

 „An dieser Entscheidung hat sich nichts geändert“, erklärte Pohles Gemeindedirektor Jürgen Bock auf SN-Anfrage und wurde zugleich schon etwas energisch: „Wenn da nicht bald etwas passiert, wird die Gemeinde tätig und wir geben die Rechnung weiter.“ Denn zur Kostenübernahme hatte sich die Familie bereit erklärt, die nun ihr Bauvorhaben verwirklichen konnte. Dass Bock kein Blatt vor den Mund nimmt, liegt am lauter werdenden Grummeln in der Elternschaft. Denn auch ihn habe bereits die Kritik erreicht, dass Kinder bald buchstäblich im Regen stehen.

 Bürgermeister Jörg Hupe (CDU) weiß ebenfalls von den Protesten. Doch im Gegensatz zum Gemeindedirektor sieht er eine schnelle Umsetzung der Ratsentscheidung noch nicht. „Es sind Einwände gekommen“, sagt er und spricht von Überlegungen, „ob es nicht noch einen günstigeren Standort gibt“. Deshalb wolle er dem Gemeinderat das Thema noch einmal vorlegen und es beraten lassen. Ob dies jedoch noch in der bis zum 31. Oktober laufenden alten Wahlperiode erfolgen oder erst im neuen Gremium besprochen werden kann, ließ Hupe offen – auch wegen seines persönlich knappen Zeitfensters. Denn der Landwirt hat nach eigener Darstellung derzeit alle Hände voll zu tun. Erst Mitte Oktober finde er wieder mehr Zeit. Zudem wolle der CDU-Ortsverband dem Häuschen einen neuen Anstrich geben.

 Aber am Montag, 17. Oktober, fängt nach den jetzt begonnenen Herbstferien auch wieder die Schule an. Das Häuschen dürfte dann wohl immer noch für Kinder unerreichbar auf dem Anhänger stehen.

nah

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