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Land entscheidet über Sanierung

Hauptstraße in Pohle Land entscheidet über Sanierung

Die Hauptstraße in Pohle ist seit Jahrzehnten in einem mehr als schlechten Zustand. Doch wann die Sanierung startet, steht noch in den Sternen. Die CDU Pohle hat sich bei einem Besuch des Niedersächsischen Wirtschaftsministeriums über den Stand der Dinge informiert. Demnach könnte es 2018 losgehen.

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Die Sanierungsarbeiten an der Hauptstraße könnten 2018 beginnen.

Quelle: göt

Pohle. Für alle Beteiligen habe einem Schreiben der Christdemokraten zufolge festgestanden, dass die Sanierung der maroden Straße „hohe Priorität“ genießt. Demnach stehe das Planfeststellungsverfahrens für das Projekt vor dem Abschluss. Das bestätigte auch Markus Brockmann, Leiter der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr Hameln, auf Anfrage dieser Zeitung.

 

 „Die Gespräche mit Anwohnern und Gemeinde sind abgeschlossen“, so Brockmann. Pohle ist aufgrund der Sanierung der Gehwege genauso in den Bau involviert wie die Anwohner, die Teile ihrer Grundstücke bereitstellen. Brockmann rechnet damit, dass im nächsten Jahr der Landkreis die Planfeststellung abschließt und damit sozusagen das Baurecht für die Sanierung vorhanden ist.

 Dann könnte es eigentlich losgehen – wenn das Land Niedersachsen mitspielt. Denn die Finanzierung des Projekts steht bisher noch nicht fest. „Eine Zusage über so einen langen Zeitraum ist auch nicht üblich“, so Brockmann. Denn auch der Haushalt des Landes wird jährlich, und damit erst Anfang 2018, beschlossen. Ob eine Genehmigung der Maßnahme erfolgt, kann der Leiter der Verkehrsbehörde derzeit nicht abschätzen. Pikant: Im Januar sind Landtagswahlen. „Danach werden wir sehen, welche verkehrspolitischen Ziele die neue Regierung verfolgt“, so Brockmann.

Mindestens zwei Jahre Bauzeit

Immerhin handelt es sich um eine Summe von etwa 3,5 Millionen Euro, die investiert werden muss. Sollte das Vorhaben beim ersten Anlauf nicht genehmigt werden, verfällt zumindest das Ergebnis des Planfeststellungsverfahrens nicht. Dieses hat über mehrere Jahre Gültigkeit. „Allerdings müssten wir dann erst mal weiter mit den Schäden leben“, so Brockmann.

 

 Sollte aber die Genehmigung erfolgen, rechnet der Leiter der Verkehrsbehörde mit mindestens zwei Jahren Bauzeit. „Es bleibt kein Stein auf dem anderen“, so Brockmann. Unter anderem werden die Brücke über den Pohler Bach und die Gehwege erneuert sowie neue Schmutz- und Regenwasserleitungen gelegt. Wahrscheinlich werden die Arbeiten eher kleinteilig erfolgen, gibt es für einige Anwohner doch oftmals keine andere Möglichkeit, als über die Hauptstraße ihre Häuser zu erreichen. „Wir wollen es den Anliegern so erträglich wie möglich machen“, verspricht Brockmann. js

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