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Pohle/Samtgemeinde Rodenberg / Sitzungsgelderhöhung

Mehr Geld für Politiker und Verwaltung


Für ihre Tätigkeit in der Gemeinde bekommen Politiker und Verwaltungsvertreter in Pohle bald mehr Geld. Der Gemeinderat hat einstimmig, ohne Diskussion die Erhöhung des Sitzungsgeldes und der Aufwandsentschädigungen beschlossen.

Pohle/Samtgemeinde Rodenberg (bab). „Pohle war bei der letzten Runde nicht dabei“, begründet Gemeindedirektor Uwe Heilmann, der auch nebenamtlicher Gemeindedirektor der anderen Kommunen in der Samtgemeinde ist. „Wir passen die kleinen Gemeinden jetzt an.“ Die ehemalige Bürgermeisterin Gerlinde Mensching habe wegen der Pohler Finanzlage damals von einer Erhöhung abgesehen. Diese Anpassung wurde in anderen Kommunen der Samtgemeinde zuletzt 2007 beschlossen. Doch auch diesen Gemeinden empfiehlt die Verwaltung nun eine Aufstockung. Apelerns Rat wird als nächster darüber zu entscheiden haben.

 In Pohle stimmte der Rat zu, das Sitzungsgeld ab 1. April von 13 auf 20 Euro zu erhöhen. Die monatliche Aufwandsentschädigung für den ehrenamtlichen Bürgermeister beträgt 200 statt 155 Euro, dessen erster Stellvertreter bekommt 70 statt 55 Euro pro Monat. Auch die Vertreter der Verwaltung, der nebenamtliche Gemeindedirektor und dessen Vertreter, erhalten mehr. Die Entschädigung für den Verwaltungschef wird in Pohle 100 statt 45 Euro monatlich betragen, für den Stellvertreter gibt es 65 statt 30 Euro.

 Diese Beträge werden auch den Räten der beiden anderen kleinen Gemeinden Hülsede und Pohle vorgeschlagen – mit dem Unterschied, dass in Hülsede die Fraktionsvorsitzenden noch extra bedacht werden. Die Gemeinde Pohle, die bisher am bescheidensten war, schließt damit auf.

 Rodenberg hat bis auf das moderate Sitzungsgeld von 15 Euro (Lauenau bisher 30, Apelern 20 Euro) am höchsten entschädigt. Das würde auch künftig so sein. Es wird vorgeschlagen, das Sitzungsgeld um 35 auf 50 Euro zu erhöhen. Der Bürgermeister soll monatlich 440 statt 380 Euro kriegen, dessen Stellvertreter 140 statt 120 Euro ebenso wie die Fraktionsvorsitzenden. Für den Stadtdirektor sind pro Monat 280 statt 240 Euro vorgesehen, für dessen Vize 180 statt 160 Euro. Beigeordnete erhalten ebenfalls eine Entschädigung.

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