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Mit 149 „Sachen“ durch Pohle

Tempomessungen ausgewertet Mit 149 „Sachen“ durch Pohle

Die aktuellen Geschwindigkeitsmessungen in Pohle haben kurioserweise ein recht geringes Durchschnittstempo des Verkehrs auf der Ortsdurchfahrt ermittelt. Doch dafür gibt es eine logische Erklärung, die Gemeindedirektor Jürgen Bock dem Rat samt vieler Zahlen übermittelte.

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Quelle: SYMBOLFOTO (DPA)

POHLE. 50,4 Kilometer pro Stunde hatten die Autos im Mittelwert auf dem Tacho, als sie an einem der zwei Messpunkte vorbeikamen. 50 Prozent der Fahrzeuge waren an der Ortseinfahrt bei Lauenau mit weniger als 63 Stundenkilometern unterwegs. Allerdings sind darin auch diejenigen Fahrzeuge enthalten, die in den Ahornweg einbiegen, was die Werte verfälscht, stellte Bock heraus.

Vorbildliche Fahrweise der meisten Verkehrsteilnehmer

An der anderen Seite des Ortes lag das Durchschnittstempo bei 50,3 Kilometern pro Stunde. Dort waren sogar 85 Prozent der Fahrzeuge langsamer als 63 Stundenkilometer. Dies lege eine geradezu vorbildliche Fahrweise der meisten Verkehrsteilnehmer nahe. Doch dies anzunehmen, wäre wohl Schönfärberei. Denn die Höchstgeschwindigkeit an dem Messpunkt auf der Lauenauer Seite betrug 127 Kilometer pro Stunde. An der anderen der beiden Stellen hatte ein Raser sogar 149 „Sachen“ drauf, als er in den Ort hinein brauste.

Bürgermeister Jörg-Wilhelm Hupe (CDU) sagte außerdem, ihm sei zugetragen worden, dass viele Autofahrer abbremsen, sobald sie die Displays erkennen. Dies bestätigte Bock mit Informationen aus den Auswertungen, die mehrere DIN-A4-Seiten füllen. Die Geschwindigkeitsüberprüfung dauert bereits mehrere Wochen und ist noch nicht zu Ende.

CDU-Sprecher Eberhard Hasler regte an, eine Tempo-Messtafel auch an der Ortseinfahrt aus Richtung Apelern zu postieren. Dieser Wunsch sei von Bürgern an ihn herangetragen worden, weil auch dort gerast werde. Ferner schlug der Ratsherr vor, ein zusätzliches Display zu erwerben. Das Geld dafür könne in den nächsten Haushaltsplan der Gemeinde aufgenommen werden. gus

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