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Mit vereinten Kräften

Pohler gegen "Südlink" Mit vereinten Kräften

13 Gründungsmitglieder zählt die frischgebackene Interessengemeinschaft „Contra Südlink – Sünteltal – Weserbergland“. Damit hat die bisherige Bürgerinitiative die letzten Weichen gestellt, um ein eingetragener Verein zu werden. Allein ein paar Behördengänge stehen jetzt noch an.

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Der erste Vorstand der IG „Contra Südlink“: Ute Hübner (von links), Bernd Ellersiek, Susanne Fischer und Karsten Hohmeyer.

Quelle: kle

Pohle. In den Vorstand wählten die neuen Mitglieder Ute Hübner als Vorsitzende, Karsten Hohmeyer als stellvertretenden Vorsitzenden, Susanne Fischer als Kassiererin und Bernd Ellersiek als Schriftführer. Als Mitgliedsbeitrag setzten sie einen jährlichen Betrag von zehn Euro fest. Die Satzung wurde ebenfalls angenommen.

 „Wir stellen nicht infrage, dass wir den ‚Südlink‘ brauchen“, stellte Ute Hübner zu Beginn der Versammlung noch einmal klar. Ihnen sei nur wichtig, wie das Ganze durchgeführt wird. Das klare Umdenken in der Politik und das Zugeständnis, deutlich mehr Erdkabel zu verlegen als ursprünglich angedacht, verbucht die IG als klaren Erfolg in der Debatte um „Südlink“.

 „Trotzdem sollten wir uns nicht zurückziehen“, mahnte Heinrich Schaper an, „sondern den sachlichen Druck aufrecht erhalten und zeigen: Wir sind aktiv im Boot bei der Entstehung dieses Jahrhundertprojekts.“ Denn noch gibt es in den Augen des neuen Vereins einigen Verbesserungsbedarf in der Planung – gerade, was den technischen Stand beim Verbauen der Erdkabel anbelangt. Auch die Weitergabe von Informationen über zukünftige Vorhaben sei dürftig, beklagte Hübner. Ihres Wissens nach seien für die nächsten Jahre noch weitere entsprechende Trassen geplant, was Karsten Becker (SPD), der als Gast der Versammlung beiwohnte, bestätigte. Eine Gefahr für die bereits für die Trasse genutzten Gebiete sei dann das Bündelungsgebot, nach dem belastete Gebiete eher noch weiter belastet werden, als dass komplett freie Flächen zugebaut werden. Allerdings könne er sich kaum vorstellen, „dass das irgendjemand durchkriegt“, einer Gruppe Bürgern gleich drei solcher Trassen vor die Nase zu setzen. Auch die Gefahr, dass die nebeneinander verlaufenden Trassen gleichzeitig beschädigt werden, sei zu groß.

 Für die nächste Zeit hat die IG mehrere Projekte auf dem Schirm. Zum einen eine Luftballon-Aktion, mit der die Größe eines „Südlink“-Mastes einmal für alle anschaulich dargestellt werden soll. Der Vorschlag kam auf, auch andere „Contra Südlink“-Initiativen einzubeziehen, um eine größere Öffentlichkeit zu erreichen. Zum anderen möchte der neue Verein sich gerne auf der Messe Schaumburg Energie vorstellen.

 Wer sich für einen Beitritt interessiert, kann sich mit Ute Hübner unter Telefon (05043) 961982 in Verbindung setzen. kle

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