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Pohle: Schelle Sanierung der Ortsdurchfahrt gefordert

Mehr Tempo, bitte Pohle: Schelle Sanierung der Ortsdurchfahrt gefordert

Die geplante Sanierung der Pohler Ortsdurchfahrt nimmt allmählich Formen an. Aufgaben von Gemeinde und Landesbehörde müssen dabei aber noch miteinander abgestimmt werden.

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Die Gehwege sollen erneuert werden. Die Gemeinde hat aber finanzielle probleme.

Quelle: gus

Pohle (gus). Markus Brockmann, Leiter der Hamelner Geschäftsstelle der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, berichtete, dass eine Vermessung vorgenommen worden ist. „Wir unterhalten uns über die Ortsdurchfahrt Pohle in ganzer Länge“, betonte Brockmann. Sprich: vom Ortseingang aus Richtung Lauenau bis zum Ende des Ausbaus der Strecke nach Antendorf. An einer Stelle rage ein Haus recht weit in den Ausbaubereich, weshalb dort eine Fahrbahnverengung kaum zu verhindern sei.

 Eine Querungshilfe sei am Ortsausgang Richtung Lauenau denkbar, die Kosten dafür müsse das Land tragen, weil diese für den Radweg zuständig ist – und um dessen Anbindung an die Ortsdurchfahrt geht es laut Brockmann an der Stelle. Radfahrer-Schutzstreifen auf der Fahrbahn sind nach dessen Vorstellungen durchaus denkbar. Im Sommer soll es ein Treffen mit allen Trägern öffentlicher Belange geben, bei dem über die Details des Ausbaus diskutiert wird.

 Bürgermeister Jörg-Wilhelm Hupe (CDU) erkundigte sich nach der Möglichkeit, einen kombinierten Geh- und Radweg zu errichten, zumindest bis zur Pizzeria. Dies hielt Brockmann für schwierig.

 Die Gemeinde müsse sich Gedanken darüber machen, wie der Gehweg zu gestalten ist. „Wie weit soll der Bürgersteig Richtung Antendorf fortgeführt werden?“, fragte Brockmann, der direkt nachschob: „Sie müssen das bezahlen.“

 Bauamtsleiter Jörg Döpke erklärte, dass sich die Gemeinde bei der Gehwegfinanzierung in der Tat extrem schwer tue. Daher strebe Pohle einen Fördersatz von 60 Prozent an – Döpke bat die Landesbehörde um Unterstützung bei der Antragsstellung. Brockmann sagte, dass es für die Gemeinde am kostengünstigsten wäre, die Straße einfach zwischen dem jetzigen Bürgersteig zu erneuern und nichts am Fußweg zu ändern. Idealer wäre aber wohl, wenn Pohle den Gehweg nach Bedarf plane und dafür Fördergeld beantrage.

 Hans-Werner Kühnel (SPD) fragte unumwunden: „Wann geht es denn los?“ Ein exaktes Datum nannte Brockmann nicht, es müsse erst die Finanzierung stehen. Er erinnerte an einige andere Projekte, die extrem langen Vorlauf benötigt hätten, beispielsweise die Landesstraße bei Reinsdorf. 2016 soll die Planung abgeschlossen sein, sagte Brockmann auf Nachhaken Heinrich Schapers.

 Kühnel wünschte sich mehr Tempo, zumal der Abschnitt der L439 vom Ortseingang Lauenau bis zur Abzweigung nach Hülsede unter der monatelangen Umleitung wegen der Brückenarbeiten bei Messenkamp zusätzliche Schäden bekommen dürfte. Brockmann sagte zu, diesen Abschnitt nötigenfalls punktuell auszubessern, bevor saniert wird.gus

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