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Pohle feiert Erntefest

„Maiken“ ohne Schuh Pohle feiert Erntefest

Die Feier auf dem mit Feldfrüchten geschmückten Hof von Uwe und Gerd Bürgel ist nur ein Teil des dreitägigen Erntefestes in Pohle gewesen. Bei den  Trachtentänzen ging es mitunter so stürmisch zu, dass auch schon mal ein Schuh flog. Nicht ganz so traditionell fielen dann die Tänze bei der langen Diskonacht aus. 

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Vielbestaunter Kraftakt: Beim „Freischütz“ werden die Mädchen durch die Luft gewirbelt.

Quelle: nah

Pohle. Weizen, Mais, Rüben.“ Gewissenhaft mustert Matti die Dekoration auf dem Hof von Uwe und Gerd Bürgel. Auf Strohballen sind Feldfrüchte und Backwaren aufgereiht – als Dekoration für das Pohler Erntefest. Der Sechsjährige ist nicht allein: Einige hundert Einwohner und viele Gäste von außerhalb bilden vor den alten Fassaden eine großartige Kulisse.

900 Besucher zum Auftakt

Die Feierstunde auf dem schon vor 25 Jahren aufgegebenen landwirtschaftlichen Betrieb ist nur ein Punkt der traditionellen dreitägigen Feierlichkeiten. Proppenvoll war das Festzelt zu anderen Gelegenheiten – bei einer langen Diskonacht mit allein 900 Besuchern zum Auftakt, einem Tanzabend am Sonnabend und beim fröhlichen Ausklang am Sonntag.

Bürgermeister Jörg Hupe dankte nicht nur der Landjugend „Suntal“, die das Fest perfekt organisiert hatte. „Wir sind auch sehr stolz auf alle unsere Vereine“, lobte er deren Zusammenhalt. Einige steuerten mit eigenen Auftritten zum Gelingen der Feierstunde ein, an deren Ende dem „Erntebauern“ die reich mit Getreide geschmückte Krone übergeben wurde.

Regionale Produkte kaufen

Udo Bürgel setzte kritische Worte zur Lage der Landwirtschaft: „Alle wollen Sicherheit bei den Lebensmitteln haben. Deshalb sollten sie auch regional gekauft werden.“

Die Landjugend-Vertreterinnen Stefanie Wehrmann und Antonia Stierand gaben freimütig zu, jede Menge Arbeit mit dem Fest erledigt zu haben: „Unsere Eltern und Partner haben uns in den letzten Tagen selten gesehen.“ Danach formierten sich die jungen Leute zu überlieferten Volkstänzen.

Den „Heufahrer“ präsentierten sie zum ersten Mal mit acht Paaren. Beim „Freischütz“ wurden die Mädchen durch die Luft gewirbelt. Und beim „Maiken“ ging es so flott mit den Füßen zu, dass unversehens ein Schuh beiseite flog. nah

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