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Pohle schraubt die Steuern rauf

Gemeinderat Pohle schraubt die Steuern rauf

Der Gemeinderat Pohle hat nachträglich seine Hebesätze für die Grund- und Gewerbesteuer erhöht. Der Schritt gilt rückwirkend zum 1. Januar.

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Symbolbild

Quelle: dpa

POHLE. Die Hebesätze waren 13 Jahre lang nicht verändert worden. „Deswegen kann aus unserer Sicht nichts dagegen sprechen, sie jetzt zu erhöhen“, sagte Rainer Helbig (SPD). Eberhard Hasler (CDU) schloss sich an, denn wenn die Gemeinde schon einen Finanzausgleich von den größeren Kommunen beantrage, müsse Pohle auch selbst dazu beitragen, die eigenen Einnahmen zu steigern. In der vorangegangenen Ratssitzung, als der Haushalt verabschiedet wurde, waren Steuererhöhungen noch kein Thema gewesen. Doch im Nachgang hatte Samtgemeindebürgermeister Georg Hudalla die kleineren Gemeinden ermuntert, über diesen an sich unpopulären Schritt zu diskutieren.

Pohle erwirtschaftete bisher ein Minus

Denn so, wie die Hebesätze bislang waren, erwirtschaftet beispielsweise Pohle ein Minus bei der Grundsteuer und nur ein leichtes Plus bei der Gewerbesteuer. Der Grund ist das komplizierte System für die Errechnung der Umlagen, die die Gemeinden abführen müssen.

So einigte sich der Pohler Rat, die Grundsteuerhebesätze von 320 auf 390 Punkte und den Gewerbesteuersatz von 350 auf 400 Punkte zu schrauben. Im Durchschnitt rechnet Bürgermeister Jörg-Wilhelm Hupe mit jährlicher Mehrbelastung von 66 Euro pro Haushalt.  gus

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