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Pohler Kindergarten wird 40 Jahre

Einweihung mit Sirenengeheul Pohler Kindergarten wird 40 Jahre

Mit einem fröhlichen Fest hat der Pohler Kindergarten sein 40-jähriges Bestehen gefeiert. Das größte Geschenk machte er sich selbst, indem er sich einen eigenen Namen gab: „Pölder Zwerge“.

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Nun ist es offiziell: „Pölder Zwerge“ heißt in Zukunft der Pohler Kindergarten.

Quelle: nah

VON BERND ALTHAMMER

Pohle. Damit selbst gestandene Einwohner nicht lange über diese Bezeichnung rätseln mussten, hatten die Leiterinnen Sandra Leihfeit und Yvonne Swoboda-Schädel eine Schautafel erstellt: Bereits 1309 wurde der Ort Pölde genannt, wobei der Name sich in ähnlicher Schreibweise 1492 und Mitte des 16. Jahrhunderts wiederholte. Und weil auch ein Kindergarten auf seine Weise örtliche Traditionen fortsetzt, fand der Begriff allseits Zustimmung.

An die Anfänge erinnerte der frühere Bürgermeister Jürgen Baumgart. Schon 1974 überlegten Eltern, wie sie den bald darauf leer stehenden Pavillon der Dorfschule mit neuem Leben füllen könnten. Ein Jahr später wurde der durch einen Verein getragene Kinderspielkreis gegründet. Drei Mütter aus dem Ort übernahmen die Betreuung. Anfangs traf sich die Gruppe noch im Feuerwehrhaus. Am 14. August 1976 konnte der Pavillon bezogen werden. Das alte Schulgebäude wurde zum Dorfgemeinschaftshaus. So hatte das Aus für die hiesigen Klassen noch ein Gutes.

Bis 1994 war die Gemeinde selbst für alle Kosten zuständig. Dann übergab sie – wie auch alle anderen Orte - die Einrichtung an die Samtgemeinde. Später wurde der Spielkreis zum echten Kindergarten aufgewertet. Die maximal 25 Plätze sind in jüngster Vergangenheit ständig ausgebucht, da auch Hülseder, Schmarrier und einige Lauenauer Eltern dieser kleinen Einheit einen Vorzug geben.

Was hier passiert, machte die quirlige Belegschaft selbst deutlich – mit zwei fröhlichen Singspielen. „Langeweile gibt es nicht“, skandierte sie, um kurz darauf mit vielen anderen jungen Besuchern Hüpfburg und Schminkecke, Spielstationen und Ponykutsche zu stürmen.

Während der monatliche Probealarm der Dorfsirene die Einweihung des neuen Namensschildes markierte, machten im weiteren Verlauf des Tages tropische Temperaturen der Festgesellschaft zu schaffen. Doch selbst diesen wusste Pastor Dieter Meimbresse Positives abzugewinnen: „40 Jahre Kindergarten – ein Grad für jedes Jahr.“

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