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Pohler Sorgenkind

Feuerwehrhaus-Anbau Pohler Sorgenkind

Er kommt nicht aus den Negativschlagzeilen: Der Feuerwehrhaus-Anbau in Pohle ist im Verzug: Die Arbeiten an der Stahlkonstruktion ziehen sich länger hin als geplant. Eigentlich sollten sie in der 25. Kalenderwoche beendet sein. Mittlerweile ist die 35. Woche im Gange. Die Verwaltung hakt nach, wann es weitergeht, versicherte Jörg Döpke, der Fachbereichsleiter Bauen.

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POHLE. 75000 Euro sollte der Anbau zweier Garagen an das Gerätehaus nach den ursprünglichen Annahmen kosten. Daraus sind mittlerweile 240000 Euro geworden. Doch dann haben sich im Bausektor erhebliche Preissteigerungen ergeben. Döpke beziffert sie vor einigen Wochen auf mindestens 20 Prozent, was vor allem mit der Konjunkturlage zu begründen sei.

Aufgefallen war die Diskrepanz bei der Auftragsausschreibung im vergangenen Jahr. Die eingetroffenen Angebote der Baufirmen fielen deutlich höher aus, als es die Verwaltung erwartet hatte. Doch zu dem Zeitpunkt war auch die Gesamtmaßnahme bereits um einiges erweitert worden. Ob die jetzigen Verzögerungen auch wieder eine Kostensteigerung mit sich bringen wird, ließ Döpke offen.

Wer zuerst kommt, mahlt zuerst

Ob diese Hängepartie Auswirkungen auf die aktuelle Diskussion um neue Feuerwehrhäuser haben wird, lässt sich schwer abschätzen. Drei Gerätehäuser für insgesamt sieben Feuerwehren könnten für die Samtgemeinde aktuell werden. Hintergrund sind die gewünschten örtlichen Zusammenlegungen der Brandschützer von Messenkamp und Altenhagen II, von Lyhren, Groß Hegesdorf und Soldorf sowie von Schmarrie und Hülsede-Meinsen. Jeder der Feuerwehren möchte an den neuen Standorten eigenständig bleiben.

Die Debatte um diesen Dreierpack ist gerade erst ins Rollen gekommen. Unklar blieb bei der ersten öffentlichen Gesprächsrunde, in welchem zeitlichen Gefüge jede der einzelnen Baumaßnahmen auf den Weg gebracht werden soll und kann. Da auf die Samtgemeinde auch im Kinderbetreuungsbereich zusätzliche Bauprojekte zukommen, ist es unwahrscheinlich, dass mehr als ein Gerätehaus pro Jahr errichtet wird. Da Messenkamp und Altenhagen II die ersten Feuerwehren waren, die einen gemeinsamen Neubau beantragten, dürften diese auch zuerst zum Zuge kommen. gus

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