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Rowdys zerstören Weidentunnel

Pohle Rowdys zerstören Weidentunnel

Abgebrochene Äste, abgeknickte Bogen, herausgerissene Triebe: Was die Jungen und Mädchen des Kindergartens Pohle zusammen mit ihren Erzieherinnen seit Frühjahr gemeinsam versuchen, aufzubauen, ist zum wiederholten Male das Ziel unbekannter Rowdys geworden.

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Kindergartenleiterin Sandra Leihfeit ist über die Zerstörung des Weidetunnels ebenso enttäuscht wie Ida (5, von rechts), Oskar (5), Yolanda (4) und Torben (5), die – wie viele andere Kinder der Kita – an dem Spielgerät mitarbeiten.

Quelle: kle

Pohle. Auf dem Außengelände des Kindergartens soll ein Weidentunnel entstehen. Dazu haben die Erzieherinnen gemeinsam mit den Kindern im Frühjahr begonnen, mehrere Weidenäste hintereinander in einem Bogen zu spannen – beide Enden in der Erde verankert, damit sie sich verwurzeln und Blätter tragen. Ziel ist es, die neu wachsenden Äste und Blätter so untereinander zu verweben und zu verflechten, dass irgendwann ein natürlicher Tunnel entsteht, den die Kinder zum Verstecken und Spielen nutzen können. „So etwas kennen wir auch aus anderen Kindergärten“, berichtet Leihfert.

 Die Kinder mussten jedoch immer wieder beobachten, dass sich jemand in der betreuungsfreien Zeit an ihrem Tunnel zu schaffen gemacht hat. „Ab dem Nachmittag ist das Außengelände nämlich für jeden zugänglich“, erklärt Leihfert. Bereits in der Anfangszeit sei der Bau von Fremden angegangen worden, erst jüngst sind wieder Teile des Gerüstes zerstört worden.

 Vor allem für die Kinder sei das sehr enttäuschend. Auch sei es schwer, ihnen zu erklären, warum jemand so etwas tue, sagt Leihfert. Sie hege allerdings die Hoffnung, dass vielleicht Passanten und Nachbarn in diesem Wissen mit offenen Augen an dem Gelände vorbeigehen und dass sich vielleicht auch die Täter Gedanken darüber machen, was sie den Kindern durch eine solche Achtlosigkeit vermitteln. kle

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