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Trompetentöne mit Schlauch und Trichter

Pohle / Ferienspaß Trompetentöne mit Schlauch und Trichter

Einen merkwürdigen Zugang zur Musik hat ein knappes Dutzend Kinder im Alter zwischen vier und neun Jahren erlebt. Hartmut Grün, Dirigent der Pohler Turnerkapelle, baute im Rahmen des örtlichen „Ferienspaß“ mit den Teilnehmern eine Schlauchtrompete. Die ersten Töne konnten sich durchaus hören lassen.

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Töne mit der Schlauchtrompete: Hartmut Grün spielt mit dem eigenen Instrument sogar ein Lied. © nah

Pohle (nah). Auch in diesem Jahr ist das Terminangebot in den Sommerwochen außerordentlich vielseitig. Gerade erst waren die Mädchen und Jungen im Dino-Park und im Hochseilgarten; nun gab es Attraktives im eigenen Dorf. Schließlich entsteht nicht alle Tage aus einem Stück Gartenschlauch und einem Plastiktrichter ein Instrument. Und weil ins andere Ende des langen Gummirohrs ein Mundstück gesteckt wurde, entlockten die jungen Teilnehmer ihrer Bastelarbeit allerhand hohe und auch tiefe Töne.

Aber das war eher ein psychologischer Trick, den Grün anwandte, indem er die Kinder in die Hocke gehen oder den Trichter einfach hoch in die Luft halten ließ. „Dann kommen die hohen und tiefen Töne ganz von allein“, weiß der Musikexperte.

Von seinen lustigen Übungen sind die Mädchen und Jungen bereits aus der Puste gekommen. Doch als Ferienspaß-Teammitglied Annika Voigt zur Pause bei Saft und Süßigkeiten einlädt, will die achtjährige Vanessa nicht viel davon wissen: „Ich mache weiter“, erklärt sie dem verblüfften Kapellmeister.

Ob sich damit ein neues Mitglied für das hiesige Orchester gefunden hat? Vanessa schüttelt lachend den Kopf; doch Grün verbindet mit seinem „Musik-Schnuppertag“ schon die Erwartung, dass der zunächst spielerische Umgang mit Instrumenten ein dauerhaftes Interesse auslöst. Deshalb hat er unter anderem Trompete, Posaune und Horn hergeholt und lässt die muntere Schar sogar in die große Tuba blasen. „Boah, damit kann man sogar Elefant spielen“, kommentiert Grün, der seit fünf Jahren die örtliche Kapelle leitet, den vibrierenden tiefen Ton.

Seine jungen Zuhörer sind beeindruckt: Vielleicht ergänzt ja doch noch jemand das inzwischen bereits deutlich verjüngte Ensemble. Einzige Bedingung: Die vier Milchzähne in der Mund-Mitte müssen bereits ersetzt worden sein.

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