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Pohle Weniger Heizöl aus Erdreich aufgefangen
Schaumburg Rodenberg Pohle Weniger Heizöl aus Erdreich aufgefangen
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00:17 02.11.2013
In dem Sanierungsschacht wird das Heizöl durch den Öl-Skimmer aufgefangen. Quelle: on
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Pohle

Mittlerweile sei die Menge an Heizöl, das durch Regenwasser aus dem Erdreich gespült wird, deutlich weiter zurück gegangen, sagt Uwe Mädje von der Unteren Wasserbehörde. Vier Liter aufgefangenes Heizöl wurden jüngst registriert. Aufgefangen werde das Öl mit einer Dränage. Aus der Dränage fließt Öl und Regenwasser in einem Sanierungsschacht, der mit einem sogenannten Öl-Skimmer ausgestattet ist, eine Art Sandsack, in den nur Öl einsickern, nicht aber wieder austreten kann. Aus dieser Dränage wird das noch leicht verunreinigte Wasser in eine Ölabscheider-Anlage gepumpt und von dort aus wieder in den öffentlichen Regenwasserkanal.
„Wir können nicht genau sagen, wie lange sich das Öl noch aus dem Erdreich ausspült“, meint Mädje. Allerdings könne dies einige Jahre dauern. Im Pohler Fall hoffe er, dass das gesamte Öl aus dem Erdreich innerhalb eines Jahres ausgespült ist. Die bisher entstandenen Kosten für das Öl-Auffangen schätzt er auf 10.000 bis 20.000 Euro. Ursächlich für das Einsickern des Heizöls ins Erdreich war eine defekte Ölleitung auf einem Privatgrundstück. Bei Regenfällen spülte sich dieses den Abhang an der Hauptstraße hinab und sickerte in den beschädigten öffentlichen Regenwasserkanal, der in den Pohler Bach mündet. on

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