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Zweifacher Einsatz für Feuerwehr

Küchenbrände Zweifacher Einsatz für Feuerwehr

Gleich zwei Mal ist die Feuerwehr am Dienstagabend in der Samtgemeinde Rodenberg ausgerückt. In Hülsede und auch in Pohle spielten sich dramatische Szenen ab, bei denen aber glücklicherweise niemand verletzt wurde.

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Bei dem Brand in Pohle ist glücklicherweise niemand verletzt worden.

Quelle: js

Pohle/Hülsede. Nach Angaben von Rodenbergs Gemeindebrandmeister Jürgen Wilkening wurde die Feuerwehr um 17.47 Uhr wegen einer Rauchentwicklung an der Königsberger Straße alarmiert. Offenbar hatte sich eine 90-Jährige im Erdgeschoss eines Wohnhauses in der Küche etwas zu Essen gemacht. Ihr Vermieter, der in einer Wohnung über dem Appartement der Rentnerin wohnt, bemerkte von unten kommend eine starke Rauchentwicklung und begab sich zur Eingangstür der Frau. Doch auch nach mehrmaligen Klopfen und Rufen blieb eine Reaktion aus.

Die herbeigerufene Feuerwehr verschaffte sich daraufhin Zutritt zu der Wohnung, indem sie die Eingangstür gewaltsam öffnete. Die 90-Jährige fanden die Brandbekämpfer hantierend in der Küche vor, offenbar war sie sich ihrer Gefahr gar nicht bewusst. Während die Feuerwehrleute per Drucklüfter für den Abzug des Rauchs sorgten, stellten Sanitäter eine leichte Rauchvergiftung bei der Frau fest. Ins Krankenhaus mitgenommen werden wollte sie allerdings nicht. Insgesamt waren an dem Einsatz, der etwa eine Stunde dauerte, 49 Männer der Ortswehren Lauenau, Pohle und Hülsede beteiligt.  js

Dramatische Momente auch in Hülsede: In einer Küche fiel zunächst der Strom aus. Dann krachte eine Deckenlampe zu Boden. Die zu dieser Stunde allein im Haus befindliche 71-jährige Bewohnerin bat einen Mann im Nachbarhaus um Hilfe. Beide bemerkten Brandgeruch. Wenig später qualmte es hinter Kühlschrank und Schränken.

Die alarmierten Feuerwehren aus Hülsede, Lauenau und Pohle gingen unter schwerem Atemschutz vor, klemmten den betroffenen Stromkreis ab und untersuchten den Raum nach etwaigen Brandnestern. Später wurde ein Drucklüfter eingesetzt. Unterdessen kümmerten sich Sanitäter um die gehbehinderte Bewohnerin. Diese kam jedoch mit dem Schrecken davon. Die Küche ist vorerst nicht benutzbar.  nah

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