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110 hören auf die 112

Rodenberg 110 hören auf die 112

Die SPD-Kreistagsfraktion hat mit Landrat Jörg Farr die Rettungswache in Rodenberg besucht. Das DRK übernimmt im Auftrag des Landkreises den Rettungsdienst und den Krankentransport in Schaumburg.

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Rodenberg/Landkreis. Bernd Gerberding, Geschäftsführer des DRK-Rettungsdienstes, zeigte den Besuchern die Räume und informierte mit Thomas Reiter, Chef der Rettungsleitstelle in Stadthagen, über die Arbeit des Rettungsdienstes.

Im Kreis gibt es Rettungswachen in Stadthagen, Bückeburg, Rinteln, Rodenberg, Sachsenhagen und im Auetal. Die kleine Wache in Sachsenhagen soll 2016 neu gebaut werden. 110 Mitarbeiter arbeiten an den sechs Stützpunkten, 25 Einsatzfahrzeuge stehen bereit. Im Notfall soll der DRK-Rettungsdienst innerhalb von 15 Minuten am Einsatzort sein.

Die Rettungswache in Rodenberg wurde 2004 gebaut. 20 Mitarbeiter sind dort tätig. Am 1. September haben sieben Auszubildende ihre Lehren begonnen. Die Rettungswache Rodenberg ist rund um die Uhr mit zwei Rettungswagen einsatzbereit, werktags ist sie zusätzlich mit einem Krankentransportwagen besetzt.

Gerberding betonte, dass es nicht entscheidend ist, wie schnell eine Person ins Krankenhaus kommt – die Versorgung gleich vor Ort sei vorrangig. Schon am Telefon können die Mitarbeiter Tipps zur Ersten Hilfe geben. „Wichtig ist die Ausstattung der Fahrzeuge und die Besatzung“, so der Gerberding. Die DRK-Fahrzeugflotte sei hochmodern.

Von Rodenberg und Lauenau benötigen die Rettungswagen 18 Minuten bis zum Kreiskrankenhaus Stadthagen, 23 Minuten bis zum Klinikum in Vehlen und 32 Minuten bis zum Gehrdener Krankenhaus. Nach Minden sind es rund 30 Minuten, nach Hannover etwa 50 Minuten. Bisher sind rund 8000 Patienten in Krankenhäusern außerhalb des Kreises versorgt worden. Das soll sich mit dem Start des Klinikums am 1. Januar 2017 ändern. „Eine medizinische Qualität wie im neuen Klinikum in Vehlen hat es bislang hier nicht gegeben“, glaubt Gerberding. Auch der SPD-Kreistagsabgeordnete Wolfgang Kölling geht davon aus, dass in Vehlen hervorragende Mediziner arbeiten werden. r

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