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15 zusätzliche Kita-Plätze geplant

Rodenberg 15 zusätzliche Kita-Plätze geplant

Mit 15 zusätzlichen Betreuungsplätzen für Kinder – entweder Hort oder Kindergarten – möchte die Samtgemeinde Rodenberg einen Puffer schaffen, um den Bedarf der Eltern möglichst verlässlich bedienen zu können. Doch es gab auch Bedenken in der Sitzung des Kindergarten-Ausschusses, der den Plänen grünes Licht erteilt hatte.

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Quelle: Archivfoto

Rodenberg. Es gibt an der Langen Straße 64/66 einen 60 Quadratmeter großen Gruppenraum und mehrere kleine Nebenräume. „Wir waren überrascht, wie geräumig die Wohnung ist“, betonte Rathausmitarbeiter Reinhard Peter. Sogar eine komplette Kita-Gruppe würde passen, doch das Außengelände ist dafür zu klein. Samtgemeindebürgermeister Georg Hudalla ergänzte, dass er mit einem Anwohner gesprochen habe, der perspektivisch zusätzlichen Platz im Außenbereich zur Verfügung stellen könnte. „Wir haben also die Möglichkeit, auf 25 aufzustocken“, betonte Hudalla.

Ein Elternvertreter kritisierte die Verkehrssituation an der Langen Straße, denn die Kita befände sich in unmittelbarer Nähe der Schulbushaltestelle. Hudalla gestand ein: „Die Verkehrssituation ist sicher nicht zu vernachlässigen.“ Allerdings wäre Schulbeginn vor den gewohnheitsmäßigen Bringzeiten der Eltern von Kita-Kindern, wie er von den Einrichtungsleiterinnen erfahren habe. Lediglich bei Schulschluss stünden wohl Eltern der Kita-Kinder zur selben Zeit an der Langen Straße wie die Schulbusse. Hudalla rechnet mit „vielleicht acht, neun Autos“, die mittags zum jetzigen Verkehr hinzukämen.

Ein weiterer Kritikpunkt betraf eine Treppe innerhalb des Hauses. Diese hielten Eltern für zu gefährlich für kleine Kinder. Hudalla erwiderte, dass er den Angaben der Fachleute vertraue, die an der Treppe nichts auszusetzen haben. Bislang wurden dort Kinder im Grundschulalter betreut.

Harald Schmidt (SPD) erkundigte sich, wie dringend die 15 Plätze benötigt werden. „Handelt es sich um eine reine Präventivmaßnahme?“, fragte er. Peter entgegnete, dass ein recht dringlicher Bedarf herrsche. Uwe Märtens (SPD) gab zu bedenken, dass eine zusätzliche Kitagruppe auch mehr Personal bedeutet. Die Personalkosten seien zuletzt schon wegen der neuen Tarifabschlüsse gestiegen. Miete für die Wohnung käme noch dazu. Märtens: „Gibt es Alternativen?“ Peter nannte als einzige Möglichkeit den Waldkindergarten, doch nicht alle Eltern wollten ihren Nachwuchs dort anmelden.

Erhard Steege (CDU) sagte, er wolle „eine Lanze für die Verwaltung brechen“ und befürwortete einen Beschluss pro Kita. Dem schloss sich Ausschussvorsitzender Uwe Budde (SPD) an. Ob Kindergarten- oder Hortplätze geschaffen werden, könne auch zu einem späteren Zeitpunkt entschieden werden. gus

Hort-Standort könnte erneut wechseln

Eltern wünschten sich im Ausschuss die Nutzung der Wohnung als Hort, da in dem Bereich eher ein wachsender Bedarf zu erwarten sei. Doch Politiker und Verwaltung wollten dies vorerst offen lassen, da die Kommune verpflichtet sei, Kindergartenplätze vorzuhalten. Den Hort bietet sie freiwillig an. Möglich wäre auch, die Hortgruppe an der Langen Straße anzusiedeln, und im Gegenzug Platz für zusätzliche Kindergartenkinder an anderer Stelle freizumachen. Der Hort ist aktuell in der Kita Grover Straße angesiedelt, hatte den Ort aber in der Vergangenheit mehrmals gewechselt. gus

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