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21-mal „Willkommen in Rodenberg“

Neubürger im Backhaus begrüßt 21-mal „Willkommen in Rodenberg“

21 neu zugezogene Rodenberger sind am Donnerstag in der Deisterstadt willkommen geheißen worden. Das Besondere an der Gruppe: Die Männer, Frauen und Kinder stammen aus Albanien und Palästina – sie suchen Asyl in Deutschland, weil die Not sie aus ihrer Heimat vertrieben hat.

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Die neuen Rodenberger lassen sich hiesige Gebäck-Spezialitäten munden.

Quelle: gus

Von Guido Scholl

Rodenberg. Organisiert worden war das Treffen vom Bündnis für Demokratie Rodenberg (Büro) und vom Internationalen Frauenkreis. Für die Arbeiterwohlfahrt war Natia Lang dabei und überreichte Präsente an alle Kinder. Was die Initiatoren besonders freute: Insgesamt hatten sich rund 20 Helfer eingefunden, die den Asylbewerbern in den kommenden Monaten Unterstützung anbieten wollen – sei es in Form von Deutschunterricht, mit Fahrdienst oder per Hilfe im Alltag.

Büro-Sprecher Uwe Märtens und Frauenkreis-Leiterin Tina Böhm sind die Koordinatoren der ehrenamtlichen Flüchtlingshilfe in Rodenberg. Sie nehmen auch weiterhin materielle und personelle Hilfe an und verteilen sie dann unter den Neu-Rodenbergern. Vor allem Winterkleidung, aber auch Matsch-Hosen und Gummistiefel für den Kindergarten sowie Schulhefte, Stifte und Bilderbücher werden benötigt.

Die ersten Spenden dieser Art wurden am Donnerstag bereits verteilt. Außerdem aßen Flüchtlinge und Helfer gemeinsam Plätzchen, Kuchen und frische Waffeln, die Kinder freuten sich über Schoko-Weihnachtsmänner. Als Übersetzer der Willkommens-Grüße fungierten Fatime Qrasnici, die die Worte ins Albanische übertrug, und Amira Ramada, die Libanesisch sprach für die Neu-Rodenberger aus Palästina.

Der Ort des Treffens hatte besondere Symbolik, verdeutlichte er doch, wie stark sich die deutsche Flüchtlingspolitik verändert hat. Denn das Backhaus Aktiv war einst eine Sammel-Unterkunft für Asylbewerber gewesen. Die jetzigen Flüchtlinge wohnen in einzelnen Wohnungen, verteilt in der Stadt.

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