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250 zusätzliche Flüchtlinge in Rodenberg

Helfer bilden Arbeitsgruppen 250 zusätzliche Flüchtlinge in Rodenberg

Etwa 250 zusätzliche Flüchtlinge müssen bis Ende des Jahres in der Samtgemeinde Rodenberg untergebracht werden. Dies hat Verwaltungschef Georg Hudalla dem Rat der Stadt Rodenberg mitgeteilt. Derweil haben die ehrenamtlichen Flüchtlingshelfer Arbeitsgruppen gebildet, um sich für das Kommende zu wappnen.

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Rodenberg. Zu Jahresbeginn war von bis zu 200 Flüchtlingen binnen zwölf Monaten ausgegangen worden. Jetzt ist Hudalla zufolge allein für die Stadt Rodenberg im verbleibenden Quartal mit 100 neuen Flüchtlingen zu rechnen. Hudalla betonte, dass auch die kleineren Mitgliedsgemeinden Wohnraum für Asylbewerber anbieten müssen. Die Kommunen sollen im Auftrag des Landkreises nach entsprechenden Kapazitäten forschen. Angesichts des Zustroms werde die ehrenamtliche Hilfe an ihre Grenzen stoßen, erwartet Hudalla.
Die Helfer haben ihre Tätigkeit vorsorglich schon neu strukturiert. Bei einem Treffen in dieser Woche wurden unter Awo-Regie Arbeitsgruppen gebildet. Diesen sind jeweils feste Ansprechpartner zugeordnet, damit neue Unterstützer wissen, an wen sie sich wenden können.

Dies sind die Gruppen und ihre Leiter:

Deutschkurse: Roswitha Blume, Telefon (0 50 43) 58 77

Sachspendenorganisation: Erika Heine, Telefon (0 57 23) 9 89 93 16

Theatergruppe: Thomas Ritter, 01 73-2 04 09 96

Familienpatenschaften/Begleitdienst: Natia Lang, 01 60-90 80 68 91

Medizinische Begleitung: Teresa Druzynski, 01 78-7 80 24 66

Spieltreff: Uwe Märtens, Telefon (0 57 23) 74 00 80

Koordinierung und Integration: Tina Böhm, Telefon (0 57 23) 33 67

Bei dem Treffen kam die Idee auf, den Flüchtlingen auch ein Sportangebot zu ermöglichen. Der Algesdorfer Uwe Heitmann könnte dafür die Leitung übernehmen. Zunächst sollen aber Räume gefunden werden – im Gespräch ist die kleine Gymnastikhalle an der Grundschule. Nach Angaben von Tina Böhm stehen die Aussichten nicht schlecht.
Uwe Märtens schlug im Rat die Einrichtung einer Fahrradwerkstatt für Flüchtlinge vor. Auch dafür sei aber ein Raum nötig. Märtens brachte das alte Awo-Gebäude am Freibad ins Spiel. Die Stadt solle dies prüfen oder andere Gebäude anbieten. „Eine alte Garage würde genügen“, sagte er. gus

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