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30 tote Mäuse am Wegesrand

Rodenberg 30 tote Mäuse am Wegesrand

Etwa 30 tote Mäuse haben Spaziergänger am Verbindungsweg zwischen Rodenberg und Bad Nenndorfer Kraterzoo entdeckt. Die Polizei konnte den Vorfall nicht bestätigen und geht auch nicht von einer Gefahrensituation aus.

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Am Radweg zwischen Kraterzoo und Kreisstraße haben Spaziergänger etwa 30 tote Mäuse entdeckt.

Quelle: gus

Rodenberg. Ein Leser hatte den Vorfall an die Redaktion übermittelt, allerdings lag der Zeitpunkt des Fundes bereits einige Tage zurück. Am Feldrand neben dem Weg zum Zoo lagen demnach etwa 30 tote Mäuse. Der Leser brachte den Fund mit einem Gerücht in Verbindung, wonach in der Feldmark am Deisterrand Giftköder ausgelegt worden waren.

 Einen Zusammenhang mit den Giftködern vom Deister schließt die Polizei aus. Als die Beamten den Weg zwischen Rodenberg und Bad Nenndorf am Donnerstag untersuchten, könnten sie auch keine Mäusekadaver mehr entdecken. Daher geht Steffen Arndt, Leiter des Einsatz- und Streifendienstes, auch nicht von einem polizeirelevanten Vorgang aus. Naheliegend sei, dass der Landwirt, der die Felder bestellt, Nagetiere vergiften wollte, die seine Ackerflächen bevölkern.

 Schön sei der Anblick dutzender toter Mäuse sicher nicht, doch Arndt vermutet, dass der Landwirt die Kadaver rasch beseitigt hat. Dann sei diesem auch kein Vorwurf zu machen. Eine Gefährdung liege vor, wenn die vergifteten Mäuse tagelang an dem Weg herumlägen, weil sich dann beispielsweise die Hunde von Spaziergängern vergiften könnten. Die Verbindung zum Kraterzoo wird auch von Schulkindern stark frequentiert.

 Vor etwa drei Wochen war es zu einem Streit zwischen einem Rodenberger Landwirt und einem Hundehalter gekommen, bei dem es um vermeintlich unzulässig hohe Mengen Nagetiergiftes in der Feldmark am Deisterhang ging. Allerdings stand Aussage gegen Aussage, sodass sich nicht klären ließ, ob sich der Landwirt tatsächlich gegen die geltenden Richtlinien verstoßen hatte. gus

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