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40 Tonnen Stahl

Trinkwasserbehälter 40 Tonnen Stahl

Die letzten Schweißarbeiten an den neuen Trinkwasserbehältern in Algesdorf werden in diesen Tagen absolviert.

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Maschinenführer Michael Käppeler (links) und Schweißer Robert Soost arbeiten mit dem Schweißroboter an der Stahlwand.

Quelle: on

Algesdorf. Werner Volker, Geschäftsführer des Wasserverbandes Nordschaumburg, präsentierte am Dienstag den Arbeitsfortschritt an den Hochbehältern. Maik Hagedorn, Regionalvertreter des Zylinderbehälter-Herstellers Hydro Group, erklärte den Bauprozess.

 Die zylindrischen, zusammen etwa 40 Tonnen schweren Edelstahlkolosse würden in einem von der Firma eigens entwickelten Verfahren vor Ort gefertigt. Dazu werde zuerst der runde Behälterboden mit einem Durchmesser von 12,5 Metern und einer Neigung von einem bis anderthalb Grad zusammengeschweißt. Als Nächstes folge das kegelförmige Dach. Dieses würde dann von einem Träger in gut zwei Meter Höhe gehalten und der erste Teil der Stahlwand angeschweißt. Das Besondere daran sei, dass die Wände aus einer aufgewickelten Stahlrolle gefertigt werden. Zuerst werde das vier Millimeter dicke Stahlblech schräg angeschnitten an das Dach geschweißt. Danach wird die etwa 75 Zentimeter hohe Platte mit einem Schweißroboter unter dem ersten Wandteil angebracht. Die Schweißnähte ergeben dabei eine Schraubenform. Und der ganze Behälter, getragen von Hydraulikelementen, schraubt sich mit jedem Wandelement aus der Stahlrolle weiter nach oben, während sich der entstehende Behälter um die eigene Achse dreht. Wenn der Behälter fertig ist, hat er eine Höhe von 8,5 Metern erreicht. Nach Abschluss der Schweißarbeiten wird der Behälter auf den Boden abgesenkt und verbunden. Das Fassungsvermögen der beiden Trinkwasserbehälter beträgt jeweils 1000 Kubikmeter.

 Im Frühjahr sollen die nachfolgenden Rohr- und Anschlussarbeiten vollendet sein. Die Gesamtkosten für die neuen Wasserbehälter, die die Samtgemeinden Nenndorf und Rodenberg versorgen sollen, beziffern sich auf 1,25 Millionen Euro. on

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