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400 Tonnen auf Raten

Arbeiten bei Druckerei Oppermann in vollem Gang 400 Tonnen auf Raten

Im Rodenberger Gewerbegebiet entsteht derzeit ein Gebäudekomplex, der seinesgleichen sucht. Für rund 30 Millionen Euro lässt die Oppermann Druck- und Verlagsgesellschaft ihren Standort um weitere 7000 Quadratmeter Produktionsfläche erweitern. 

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Der neue Komplex im Rodenberger Gewerbegebiet nimmt allmählich richtig Form an. 

Quelle: kle

Rodenberg. 45 neue Vollzeitarbeitsplätze sollen dort entstehen. Im August 2015 erfolgte der erste Spatenstich, seither hat sich einiges getan, wie Geschäftsleiter André Schäffer und Werner Rohrsen erzählen. Im November wird der erste Probebetrieb starten.Vor dem Baustart waren zunächst einige Archäologen auf dem Grundstück unterwegs, um sicherzustellen, dass sich unter der Erde keine historischen Schätze verbergen, die mit dem Bau verloren gingen. Tatsächlich fanden sie Siedlungsreste von einfachen Pfahlbauten, berichtet Rohrsen, jedoch nichts historisch Wertvolles. Somit konnten die Arbeiten beginnen.Ein 700 Tonnen schweres Fundament, dazu 70 Tonnen Stahlbewehrung, wurden allein für die neue Druckmaschine, die Zeitungsrotation, in die Erde eingelassen. Darunter befinden sich 30 Sechs-Meter-Pfähle als Gründung. Denn beim Abschieben des Mutterbodens ganz zu Anfang stellte sich heraus, dass dieser unglücklicherweise nicht so tragfähig war wie angenommen, „daher mussten wir entsprechende Gründungsmaßnahmen einleiten“. Auch der Bereich zum Straßenrand wurde gut gesichert, da der Weg sehr dicht an dem neuen Gebäude entlang verläuft.Bereits im Januar war das Maschinenfundament fertiggestellt. Entsprechend war der Frost in den vergangenen Monaten nicht sonderlich dramatisch, wie Rohrsen erklärt. Auch dass der Schnee weitgehend ausblieb, spielte den Bauarbeitern in die Hände. „So ein Winter wie vor sechs Jahren hätte uns mehrere Wochen gekostet“, sagt Rohsen, die irgendwie wieder hätten aufgeholt werden müssen. Die frühlingshaften Temperaturen um den Jahreswechsel brachten die Arbeiten aber zügig voran. Inzwischen stehen Stahlbau und Außenfassade kurz vor dem Abschluss. Was bleibt, ist ein großes „Loch“ in der Wand, damit die Zulieferer mit den Maschinenteilen überhaupt ins Innere kommen. Und das, obwohl das Gerät nicht einmal in einem Stück geliefert wird. Verständlich wird das, wenn man bedenkt, dass die Maschine bei einer Größe von 40 Metern Länge und zehn Metern Höhe fast 400 Tonnen auf die Waage bringt. Das Unternehmen bekommt das Gerät folglich stückweise via Schwertransporter geliefert, in dennoch stattlichen 25- bis 30-Tonnen-Einheiten. Entsprechend lange wird die Montage dauern. Fünf Monate sind dafür angesetzt.Pünktlich am 1. November will das Unternehmen mit einem Probebetrieb an den Start gehen, bei dem erste Zeitungen vom Band laufen werden. Die neuen Mitarbeiter – 45 in Vollzeit, 75 in Teilzeit – werden dann bereits vollzählig vor Ort sein. Ab 2017 sollen bei Oppermann unter anderem mehrere Titel der Madsack Mediengruppe wie die „Hannoversche Allgemeine Zeitung“ und die „Neue Presse“ gedruckt werden. kle

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