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80 neue Baugrundstücke

Steinriesen II 80 neue Baugrundstücke

Acht Hektar groß soll das Wohngebiet Steinriesen II werden und gut 80 Bauplätze umfassen. Baufachbereichsleiter Jörg Döpke betonte, dass es Bedarf an solchen Stadtentwicklungsflächen gibt. Ohne solche Neuausweisungen sei die Stadt nicht in der Lage, ihren Bedarf an Bauland zu decken.

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Fünf parallele Stichstraßen und zwei Verbindungswege sind laut Entwurf im Gebiet Steinriesen II geplant.

Quelle: pr.

Rodenberg (gus). Der zusätzliche Steinriesen-Abschnitt erstreckt sich von der bisherigen Ortsgrenze bis zur Mitte der derzeit freien Strecke der Kreisstraße 53 und bis zum asphaltierten Wirtschaftsweg nahe der Rodenberger Aue. Nur ein kleines, quadratisches Areal bleibt frei, weil dieses nicht im Besitz der Stadt steht. Daneben ist im Planentwurf eine öffentliche Grünfläche vorgesehen. Ob dort auch ein weiteres Regenrückhaltebecken platziert oder ob es etwas weiter entfernt realisiert wird, ist noch zu beraten. Ein weiteres Regenbecken soll an der gegenüberliegenden Ecke nahe Algesdorf entstehen.

 Ingenieur Georg von Luckwald, der vor gut zehn Jahren auch den vorherigen Steinriesen-Abschnitt geplant hatte, erklärte, dass die vorhandenen Straßen-Stummel am Kreisel und an der Goslarer Straße in das neue Baugebiet fortgesetzt werden. Zu berücksichtigen seien die Auswirkungen des zu erwartenden B65-Ausbaus. Zwar werde die Steinriesen-Erschließung deutlich vor der Straßenerweiterung erfolgen, doch umso mehr sei der Aspekt Schallschutz an der nordöstlichen Grenze zu beachten.

 Der aktuelle Plan beinhaltet fünf Stichstraßen parallel zur K53. Die Anwohner dieser Straßen müssten ihre Abfalltonnen zu einem Sammelplatz schieben, weil Müllfahrzeuge dort nicht hineinpassen. Auf Nachfrage Sebastian Kleins (Gruppe FDP/Klein) sagte von Luckwald, dass die Straßen etwa 80 Meter lang werden.

 Ausschussvorsitzender Carlo de Rooij (CDU) hielt es für kritisch, dass den Anwohnern das Tonnenschieben auf solch einer Distanz zugemutet werden soll. Auch junge Leute würden einmal alt, sagte er. Uwe Märtens (SPD) warnte vor dem Krach, den die Tonnen verursachen. „Da sollten wir nochmal über Lärmschutz nachdenken“, so Märtens.

 Etwa im rechten Winkel zu den fünf Stichstraßen verlaufen zwei weitere Straßen, nur eine davon durchzieht das gesamte Baugebiet und hat im hinteren Bereich zwei Biegungen, sodass sie von der nordwestlichen Ecke bis zur südwestlichen Ecke führt. In etwa in der Mitte des Baugebiets trennt ein Wall die beide Areale.

 Dies alles ist aber noch längst nicht in Stein gemeißelt. Von Luckwald betonte, dass sich das Verfahren in einer frühen Phase befindet und noch mehrere Verfahrensschritte zu Änderungen führen können. De Rooij mahnte bereits an, dass mehr Parkraum als im ersten Steinriesen-Abschnitt eingeplant wird, damit Rettungskräfte besser durchkommen.

 Der Ausschuss befand den Entwurf für gut. Es folgt nun eine öffentliche Beteiligungsrunde. Ziel der Stadt ist es, die Vermarktung Anfang Dezember zu starten. Die Erschließung ist für Frühjahr 2016 geplant.

Kreisel genügt als Zufahrt

Die Anbindung des Baugebiets Steinriesen II an die K 53 hält Planer Georg von Luckwald für ideal. Der Kreisel an der Kreisstraße sei als Zufahrt ausreichend. Daher plädierte er dafür, keine weitere Zufahrt an der Kreisstraße einzurichten. Dies würde zusätzliche Kosten und Unfallgefahren bedeuten und den Bewohnern wenig Fahrstrecke ersparen.

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